Preisträger mit Familie: Artur Jung mit Frau Sabine, Tochter Maxime und Sohn Maurice nahm den Preis aus den Händen von Christine Haderthauer (links) entgegen. foto: sch

Er gibt benachteiligten Jugendlichen eine berufliche Perspektive

Dachau - Der Partnerstein ging heuer an einen Dachauer Unternehmer, der sozial benachteiligte Jugendliche ausbildet und ihnen eine berufliche Perspektive bietet: Artur Jung.

Firma „Jung Wellnessbetten“ hat seit 2001 mehrere Schülerinnen der Schlossbergschule Dachau (heute Greta-Fischer-Schule) zu Einzelhandelskauffrauen ausgebildet, zum Teil mit erfolgreicher IHK-Abschlussprüfung. Unter Jungs Azubis befanden sich auch Schülerinnen mit Migrationshintergrund und alleinerziehende Mütter.

Überreicht wurde der Partnerstein von den Kreisverbänden der Frauen-Union (FU), Mittelstands-Union (MU) und Arbeitnehmer-Union (CSA) beim Neujahrsempfang im Schwarzberghof. Als Festrednerin trat die Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer auf.

Artur Jung, der 1995 in der Wallbergstraße mit seiner Frau Sabine das Unternehmen „Jung Wasserbetten" gründete, ist seit 1982 Gründungsmitglied des Jugendhilfe-Vereins Brücke Dachau und ehrenamtlicher Schatzmeister mit dem Schwerpunkt Personalamt und Finanzwesen. Sylvia Kalina (FU) stellte sein soziales Engagement vor. Der vierfache Familienvater sagte: „Wir haben uns stets das Ziel gesetzt, gerade diesen Jugendlichen in unserer Gemeinschaft eine Chance zu geben, einen Ausbildungsplatz zu erhalten und diesen gemeinsam mit unserer Hilfe zu einem positiven Abschluss zu bringen." Nur eine Schülerin kroatischer Herkunft konnte das Ausbildungsziel wegen mangelnder Deutschkenntnisse nicht erreichen und beendete das Ausbildungsziel nach dreifacher Prüfungswiederholung ohne Abschluss. Die bisher beste und qualifizierteste Auszubildende war eine Türkin, die perfekt die deutsche Sprache beherrschte.

(sch)

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