Dachauer war zu gutgläubig

Dachau - Ein Dachauer (58) hat am Mittwoch fast 1000 Euro an Betrüger verloren.

Er erhielt einen Anruf eines vermeintlichen Microsoftmitarbeiters, der ihm weismachte, er sei Opfer von Hackern geworden. Der Anrufer hatte mit einer gebührenpflichtigen Software auch gleich die Lösung des Problems parat. Der 58-Jährige war so überzeugt, dass er die Zugangsdaten zu seinem PC übermittelte.

Der Anrufer konnte sich so einzuloggen und einige manipulierte Formulare des Geldinstitutes Western Union öffnen. Der Dachauer war so gutgläubig, dass er neben seinen Kontodaten auch die für das Online-Banking nötigen Daten angab. Erst nachdem vier Überweisungsformulare ausgefüllt waren und er auch noch angewiesen wurde, „aus Sicherheitsgründen“ die nächsten Tage keine E-Mails oder Online-Banking zu betreiben, wurde er stutzig.

Bei der Überprüfung des Kontos stellte der Mann dann fest, dass von seinem Konto viermal jeweils mehrere Hundert Euro per Western Union abgebucht waren. Während zwei der Abbuchungen gerade noch gestoppt werden konnten, war in den anderen beiden Fällen das Geld bereits in Rom abgeholt worden. (mm)

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