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Dachauer Bürger können Christbaum mit Bitten zum Klimaschutz schmücken

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Klimawunschbaum
Der Klimawunschbaum steht dauerhaft am Simperl Unverpacktladen in Dachau. © pri

People For Future Dachau setzt ein weihnachtliches Zeichen gegen den Klimawandel. 

In der Woche vom 11. bis 18. Dezember können Bürger ihre Klimawünsche an die Stadt und den Landkreis auf sogenannten „Klimabändern“ sammeln. Notiert werden die individuellen Wünsche auf bunten Bändern, die zeigen sollen, dass Klimawandel die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Bänder werden an einen Christbaum geknüpft um diesen mit den Klimawünschen zu schmücken. Der Klimawunschbaum steht dauerhaft am Simperl Unverpacktladen in der Steinkirchener Straße 1 in Dachau. Weitere Bänder werden am 14. und 18 Dezember zwischen 15 und 18 Uhr an der Naturkostinsel in der Münchner Straße 52 in Dachau gesammelt.

Der Baum mit den Wünschen wird am 16. Dezember um 12 Uhr an Oberbürgermeister Florian Hartmann übergeben mit der Bitte, sich die Wünsche anzusehen und möglichst viele davon zu erfüllen - zugunsten von besserem Klimaschutz in Dachau. Die Wünsche werden im Nachgang abgeschrieben und in einem offenen Brief an Hartmann übergeben. Wer es nicht zu einer der Örtlichkeiten schafft, kann sein eigenes Klimaband auch direkt im Unverpacktladen an die Tanne knüpfen oder an einer der Sammelstellen abgeben.

Die Aktion Klimabänder wurde ins Leben gerufen von den „Omas for Future“, einer bundesweiten Initiative, die das Thema Klimaschutz in die Mitte der Gesellschaft tragen will. An der Aktion beteiligen sich ebenfalls die Parents for Future, die Students for Future und die Churches for Future sowie weitere Klimagruppen und Initiativen.

In ganz Deutschland werden seit Anfang Juli bunte Klimabänder zu Sammelstellen gebracht und öffentlich sichtbar aufgehängt. An mehr als 80 Stellen in ganz Deutschlandwerden jetzt schon Klimabänder gesammelt. Wünsche konnten schon bei privaten Initiativen, aber auch bei Schulen, Kitas, Stadtbibliotheken und Kirchen notiert werden. Die bunten Klimabänder werden zu Botschaftern all derer, die sich um das Klima und den Planeten sorgen.

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