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In Petershausen ging eine neue HighTech Anlage zur Klärschlammentwässerung in Betrieb

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Sie präsentierten die neue Anlage zur Klärschlammentwässerung: (von links): Alexander Wiringer (Leiter Eigenbetriebe), Franz Resner (Abwassermeister), Marcel Fath (Erster Bürgermeister), Josef Waldinger (Dippold+Gerold) , Andreas Albrecht (Hiller) , Christine Lehmann (Dippold+Gerold).
Sie präsentierten die neue Anlage zur Klärschlammentwässerung: (von links): Alexander Wiringer (Leiter Eigenbetriebe), Franz Resner (Abwassermeister), Marcel Fath (Erster Bürgermeister), Josef Waldinger (Dippold+Gerold) , Andreas Albrecht (Hiller) , Christine Lehmann (Dippold+Gerold). © pri

Mit der Klärschlammentwässerung ist ein weiterer Baustein für eine zukunftsfeste Abwasserentsorgung in Petershausen in Betrieb gegangen. Mit dem Bau der Anlage zur Klärschlammentwässerung zeigen die Eigenbetriebe der Gemeinde, dass kommunale Bauprojekte auch perfekt laufen können.

Vor genau einem Jahr wurde im Dezember der Beschluss zur Umsetzung des Projektes mit einem Bauvolumen von 1,5 Millionen Euro gefasst. Am 21. Dezember ist die neue HighTech Anlage nun offiziell in Betrieb. Durch die neue Klärschlammentwässerung kann der Betrieb der Kläranlage insgesamt bei gleichbleibendem Personal wesentlich effizienter gestaltet werden.

Durch ein modernes Leitstand- und Steuerungssystem werden automatisch der jeweils günstigste Umgang mit Presswasser und Klärschlamm im Gesamtsystem gefahren. Zudem wird der Platzbedarf in der Kläranlage wesentlich reduziert und damit zukünftige Ausbaukapazitäten gesichert. Die verwendete Anlagentechnik ist die erste ihrer Art in Süddeutschland und zeichnet sich vor allem durch niedrige Betriebskosten aus. Wie bei allen kommunalen Bauprojekten in Petershausen wurde auch hier wieder eine Photovoltaik Anlage auf das Dach gebaut. Der zusätzlich produzierte Strom wird entsprechend des Energienutzungskonzeptes in der Kläranlage gleich selbst verbraucht. Nach den bereits umgesetzten Projekten Austausch der Lüftungsanlagen sowie Wärmerückgewinnung und Heizung hat die Gemeinde auch mit diesem Projekt einen weiteren Schritt zu noch mehr Energieeffizienz und damit Klimaschutz vollzogen.

Parallel testet die Gemeinde mit einem sogenannten Zyklon bereits die nächste technische Innovation und plant den Um- und Ausbau der Kläranlage für die nächsten Jahrzehnte.

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