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Karlsfelder Beitrag zur Bekämpfung der AIDS

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Projekteröffnung in Nikolajev „Förderkreis Bayerisches Haus Odessa“
Projekteröffnung in Nikolajev: Vorsitzender der Karlsfelder Stiftungsgesellschaft „Förderkreis Bayerisches Haus Odessa Karl Walter (dritter von links) © pri

Stiftungsgesellschaft setzt sich für eine angemessene Gesundheitsversogung in der Südukraine.

Die Karlsfelder Stiftungsgesellschaft „Förderkreis Bayerisches Haus Odessa (BHO) “ hat ein weiteres HIV/Aids - Großprojekt in der Südukraine erfolgreich abschließen können. In einer online Pressekonferenz begrüßte Direktorin des BHO, Maria Degtjarenko, die Chefärzte der drei Landeszentren für HIV/AIDS-Bekämpfung Odessa, Nikolajew und Kropyvnytsky, die Direktoren der Landeszentren für Psychosoziale Dienste und die Vertreterinnen für den Geldgeber aus Berlin, „Brot für die Welt“.

Der Vorsitzende, Karl Walter, verwies in seiner Einführung auf die HIV/Aids-Ausgangssituation im Jahr 2005, als er vom damaligen odessischen Gouverneur gebeten worden war, das Bundesland Odessa im Kampf gegen HIV/Aids zu unterstützen: „Potentielle Patienten mieden HIV-Tests, um nicht registriert zu werden. Sie scheuten die ärztliche Behandlung aus Angst vor Arbeitsverlust und Diskriminierung. Das medizinische Personal war kaum ausgebildet und hatte Angst vor Selbstinfektion“. Mit dem jetzt abgeschlossen Projekt sind die vom BHO ab 2009 aufgebauten HIV/AIDS-Netzwerke Odessa und Nikolajev an die Gesundheitsreform angepasst und optimiert. 153 niedergelassene Ärzte und 148 Krankenschwestern wurden für Odessa für HIV/Aids-Hilfe ausgebildet und für Netzwerkarbeit sensibilisiert. 

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