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Landräte und Bürgermeister fordern neue Verkehrsalternativen entlang der A8

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Laut gutachterliche Empfehlung sollte das Projekt einer neuen S-Bahn-Trasse entlang der A8 nicht weitergeführt werden.
Laut gutachterliche Empfehlung sollte das Projekt einer neuen S-Bahn-Trasse entlang der A8 nicht weitergeführt werden. © PantherMedia

Verkehrliche Alternativen im Korridor entlang der A8 zwischen Augsburg und München wollen regionale Politiker dringend schaffen. Der Grund dafür sei enormes Verkehrsaufkommen, das weiter steigen werde.

„Die Gemeinden entlang der A8 sind in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen und leiden an der fehlenden S-Bahn-Anbindung“, betonte Bürgermeister Johannes Kneidl aus Sulzemoos. Auf Initiative von Landrat Stefan Löwl und Bürgermeister Kneidl haben sich die Bürgermeister der A8-Gemeinden sowie die Landräte aus Dachau und Aichach-Friedberg, die Stimmkreisabgeordnete aus dem Raum Dachau und Aichach-Friedberg in einem gemeinsamen Schreiben an Staatsministerin Kerstin Schreyer gewandt. Hintergrund ist die im Dezember vorgestellte gutachterliche Empfehlung, das Projekt einer neuen S-Bahn-Trasse entlang der A8 von München nach Augsburg aufgrund der sehr hohen Investitionskosten und einer dadurch nicht nachweisbaren volkswirtschaftlichen Rentabilität nicht weiterzuführen. Im Rahmen der Vorstellung hatte Staatsminister Schreyer jedoch Gespräche zu verkehrlichen Alternativen angeboten.

Dieses Gesprächsangebot wollen nun die lokalen Akteure gerne annehmen. Das, von den beiden Landkreisen mit Unterstützung des Verkehrsministeriums, bereits realisierte Pilotprojekt des Schnellbusses „Dasing-Pasing“ zeigt, dass es durchaus Potentiale gibt.

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