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Spaziergänger und Gegendemos im Landkreis Dachau

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Corona-Demo in Markt Indersdorf
Wie die Polizeiinspektion Dachau berichtete, versammelten sich in Dachau am Montagabend, 17. Januar, etwa 300, in Karlsfeld rund 90 und in Indersdorf und Altomünster jeweils an die 30 Personen und zogen durch die Straßen. © Archiv

Wie die Polizeiinspektion Dachau berichtete, versammelten sich in Dachau am Montagabend, 17. Januar, etwa 300, in Karlsfeld rund 90 und in Indersdorf und Altomünster jeweils an die 30 Personen und zogen durch die Straßen.

Zur Teilnahme an diesen nicht angezeigten Corona-Versammlungen war wieder in verschiedenen sozialen Netzwerken aufgerufen worden. Die Polizei Dachau, mit Unterstützung des Einsatzzuges Erding, betreute diese Umzüge, die ohne Zwischenfälle verliefen. Mehrmals musste die Polizei Teilnehmer auf die Einhaltung der Mindestabstände hinweisen.

Drei ordnungsgemäß angezeigte Versammlungen fanden ab 18 Uhr mit etwa 220 Personen im Altstadtbereich Dachau statt. Diese Veranstaltungen verliefen friedlich und es kam zu keinen Beanstandungen durch die Polizei.

Am Rande der nichtangezeigten Versammlung kam es, laut Polizei, in der Ludwig-Thoma-Straße zu einem Vorfall mit einem 32-Jährigen. Der alkoholisierte Mann lief grundlos immer wieder auf die vielbefahrene Straße und brachte sich dadurch selbst in Gefahr. Zwei Teilnehmer der sogenannten Spaziergänger wollten ihm helfen, wurden aber tätlich angegriffen und beleidigt. Polizeibeamte schritten ein und nahmen den Mann vorläufig fest. Auch hier leistete der 32-Jährige noch Widerstand. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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