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Volksfestbier dieses Jahr „besonders süffig“

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Testeten das Bier für das Indersdorfer Volksfest: Bürgermeister Franz Obesser, Willi Wiedemann, Schaustellersprecher Florian Diebold, die Festwirtsfamilie Peter und Manuela Brandl mit Tochter Julia Baehr, Hans Wiedemann, Alex Neumaier, Volksfestveranstalter Josef Schuster jun. und Braumeister René Schnotz.
Testeten das Bier für das Indersdorfer Volksfest: Bürgermeister Franz Obesser, Willi Wiedemann, Schaustellersprecher Florian Diebold, die Festwirtsfamilie Peter und Manuela Brandl mit Tochter Julia Baehr, Hans Wiedemann, Alex Neumaier, Volksfestveranstalter Josef Schuster jun. und Braumeister René Schnotz. © pri

Am Freitag, 20. Mai startet das Indersdorfer Volksfest. Einen Vorgeschmack gab es bei der traditionellen Bierprobe. Diese fand zum ersten Mal nicht im Sudhaus in Markt Indersdorf statt, sondern direkt in der „Wiege des Indersdorfer Festbieres“, beim Kapplerbräu in Altomünster.

Der Einladung von Volksfest-Veranstalter Josef Schuster junior folgten rund 60 Gäste – unter ihnen zahlreiche Marktgemeinderäte, der stellvertretende Landrat Helmut Zech, Altlandrat Hansjörg Christmann, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vertreter von Vereinen und natürlich Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser. Diesem fiel, wie gewohnt, die Aufgabe zu, das erste Festbier-Fass anzuzapfen. Die perfekte Generalprobe für den Anstich am 20. Mai. „Ich hatte jetzt zwei Jahre Zwangspause. Ich habe aber fleißig geübt, um nicht komplett aus der Übung zu kommen“, bemerkte Franz Obesser mit Verweis auf einen blauen Fleck am Finger. Unabhängig davon, ob dieser tatsächlich von heimischen Anzapf-Übungseinheiten stammt oder nicht, gelang dem Bürgermeister der Anstich des Bierproben-Fasses gekonnt.

Die ersten Maßen gingen unter anderem an Schuster, Festwirt Peter Brandl und seine Frau Manuela und Tochter Julia, an Schausteller-Organisator Florian Diebold sowie an Kapplerbräu-Chef Hans Wiedemann und seinen Braumeister René Schnotz. Schnotz braut seit 2003 das Festbier fürs Indersdorfer Volksfest. Kurz nach Fasching hat er das Bier dieses Jahr angesetzt. „Ein bernsteinfarbenes uriges Märzenbier, malzaromatisch mit feinporigem Schaum, 5,6 Prozent Alkohol und 13,1 Prozent Stammwürze“, beschreibt Bierbrauer René Schnotz selbst sein Werk. Die Gäste waren sich einig: „Es schmeckt einfach guad!“ Brauereichef Hans Wiedemann lieferte prompt die Erklärung: „Nach der langen Volksfestpause haben wir es dieses Jahr besonders süffig gemacht“, bemerkte er mit einem Augenzwinkern.

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