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Weniger Verkehr und Lärm in der Altstadt seit der Einbahnregelung

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Die Polizeiinspektion Dachau begrüßt die Entscheidung der Stadt für die Einführung der Einbahnregelung „im Uhrzeigersinn durch die Altstadt“ im Rahmen des Probebetriebs.
Die Polizeiinspektion Dachau begrüßt die Entscheidung der Stadt für die Einführung der Einbahnregelung „im Uhrzeigersinn durch die Altstadt“ im Rahmen des Probebetriebs. © pri

Nach der 100-Tage-Testphase lobt die Polizeiinspektion Dachau die Entscheidung für die Einführung der Einbahnregelung in der Altstadt. Damit wurde beispielsweise die Verkehrsführung für den Schwerverkehr verdeutlicht. Früher mussten Lkw-Lenker bereits von der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Augsburger Straße in eine Richtung fahren. Diese Regelung wurde jedoch mehrfach missachtet.

Mit der Einbahnregelung hat sich dieses Problem erledigt. Behinderungen durch den Lieferverkehr konnten deutlich reduziert werden. So können Lieferfahrzeuge umfahren werden, ohne dass es zu Stauungen kommt. Es wurde darüber hinaus die Gefahrenstelle am Zollhäuschen/ Karlsberg entschärft. Schulkinder trafen nun nicht auf schnelle Autofahrer, die die Altstadt als Abkürzung sahen und die bestehende Regelung des Rechtsabbiege Verbots von 6 bis 8 Uhr ignorierten. Mit der Verkehrsneuheit wurde auch mehr Platz für die aus der Regelung ausgeschlossenen Fahrradfahrer geschafft. Das oft angesprochene Problem mit Parkplatzmangel lässt sich jetzt auch lösen, da die vorhandenen Parkplatz-Ressourcen im Altstadtbereich besser genutzt werden können.

Die Sicherheit von Fußgängern, insbesondere von Schulkindern und Senioren, wurde auch erhöht: Bis auf den Bus und den Radverkehr ist beim Überqueren der Fahrbahn nur noch mit einem Verkehrsstrom aus einer Richtung zu rechnen. Der Linienverkehr ist bislang von der Einbahnregelung ausgenommen - die Auswertung zeigt jedoch auch hier, dass diese Ausnahme bei weiteren Planungen überdacht werden sollte.

Im Bereich der Einbahnstraße (Konrad-Adenauer-Straße und Augsburger Straße) sind folgende Unfallzahlen registriert: 2019 - 52 Unfälle, 2020 - 36 Unfälle, 2021 - 24 Unfälle, vom 1. Oktober 2020 bis 5. Januar 2021: zehn Unfälle, vom 1. Oktober 2021 (Einführung der Einbahnregelung) bis 5. Januar - zehn Unfälle. Der Rückgang der Unfallzahlen in den Jahren 2020 und 2021 ist der Corona Pandemie und der damit verbundenen Veränderung der Mobilität geschuldet. Die gleichbleibende Unfallzahl bedeutet eine Verbesserung, da 2021 trotz mehr Verkehr keine Steigerung der Unfallzahlen vorliegt.

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