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Yvonne Kleiner und Michael Sassnink gewinnen beim Hobbycross in Jetzendorf

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Michael Sassninkund  Thomas Mittag
Ein Wiedersehen mit Freunden: Michael Sassnink (rechts, Startnummer 513) gewann vor Thomas Mittag (links, oranges Trikot). © Kramer

Lächelnde Gesichter, gute Laune, eine strahlende Herbstsonne und eine ganze Menge Schweiß. Rund 100 Läufer und mindestens genauso viele Eltern, Fans und Angehörige trafen sich am vergangenen Sonntag im Lorenz-Wagner-Stadion zur elften Auflage des Jetzendorfer Hobbycrosslaufs – die erste Wiederauflage nach den verschiedenen Lockdowns.

Es war ein Wiedersehen mit Freunden, von denen sich manche das letzte Mal vor zwei Jahren gesehen hatten. Bei den Männern fiel die Entscheidung zwischen dem Lokalmatador Thomas Mittag (MTV Ingolstadt), Seriensieger von 2013 bis 2017 und dem Odelzhausener Michael Sassnink (LC Aichach), der seit 2018 dominiert. Auch in diesem Jahr hatte Sassnink die Nase vorne. Nach zwei Kilometern setzte sich der Blondschopf ab und lief nach 20:52 Minuten ein, Mittag folgte in 21:18 Minuten. Dritter wurde der Triathlet Christoph Arthofer (TSV Eintracht Karlsfeld), der das erste Mal in Jetzendorf antrat. Im Ziel zog der M45-Sportler sein Schweißband vom Kopf und seufzte mit einem Augenzwinkern: „Warum ich mir solche Steigungen noch antue, weiß ich nicht.“

Bei den Frauen legte die mehrfache Dachauer Laufchampionesse Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München) einen lockeren Start-Ziel-Sieg in 23:05 Minuten hin. Sie war mit der S-Bahn bis nach Petershausen gefahren und radelte von dort weiter nach Jetzendorf.

Zweite wurde Andrea Horney (TSV Eintracht Karlsfeld). Die Marathon- und Halbmarathon-Spezialistin lief nach 23:39 durch den Zielkanal. Hannah Sassnink, die Siegerin von 2019, mit ihrem dritten Platz in 24:12 Minuten ganz zufrieden, denn sie hatte am Samstag am Auftakt der Wintercrossserie der TGV Augsburg teilgenommen. Als Sechste lief Daniela Arthofer) nach 25:37 Minuten ein, als Siebte Steffi Starp (Soli Dachau) in 26:04 Minuten. Ebenfalls vor Ort: der Initiator des Hobby-Crosslaufs Klauspeter Möhrlen. Der Petershausener hatte fast ein Jahrzehnt die heimischen Wettbewerbe dominiert, vor drei Jahren war er nach Augsburg gezogen.

„Es ist schön wieder hier zu sein“, strahlte der heute 52-Jährige. Er wurde Elfter in 23:46 Minuten. Ein weiterer Bekannter ist der 76-jährige Gerhard Bebst, der vor Coronazeiten an jedem Wochenende bei Nordic Walking-Wettkämpfen in ganz Südbayern zu sehen war, unter anderem Vierkirchen und Indersdorf. Mit 26:48 Minuten war er der schnellste Stöckelsportler. Tamino Mittag gewann das Juniorenrennen über 1,6 Kilometer in 5:49 Minuten. Schnellste Jugendliche war wieder einmal die Asbacherin Séraphine-Léonie Optenhoevel in 6:56 Minuten. Die Organisatorin Christiane Schwalb war glücklich, dass alles reibungslos geklappt hatte und bedankte sich bei den Teilnehmenden.

kho

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