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Wirte, Schausteller, Organisatoren und OB freue sich auf das Dachauer Volksfest.

Dachauer Volksfest beginnt am 13. August

Gemütlich, bayerisch - und hoffentlich friedlich

Dachau – Gemütliches Flair, günstiges Bier, Blasmusik und Feuerwerk: Die Freunde des Dachauer Volksfestes müssen sich heuer eine Woche länger gedulden. 

Das Volksfest findet erst in der dritten Ferienwoche statt – wegen des Feiertags 15. August, der heuer ein Montag ist. Doch Vorfreude ist schließlich die schönste Freude. Und die Organisatoren können noch eine Woche länger planen – zum Beispiel das Sicherheitskonzept. 

„Das gemütliche Flair macht das Dachauer Volksfest so besonders“, schwärmte OB Florian Hartmann gestern beim Pressegespräch mit den Wirten und Schaustellern in der ASV-Gaststätte Finale. Der Wirt Ewald Zechner führt heuer wieder das große Festzelt, in dem der OB das erste Fass anzapfen wird. Die Ludwig-Thoma-Musikanten spielen am Samstag, 13. August, um 11 Uhr vor dem Wiesn-Einzug am Rathausplatz auf. Nach dem Einzug, an dem Dachauer und Nicht-Dachauer Vereine teilnehmen werden, nimmt der OB um 12 Uhr den Anstich im großen Festzelt vor. 

Der Rest ist Geschichte: Das Bier ist das günstigste weit und breit, eine Mass kostet 5,70 Euro. Es wird 75 Schausteller geben, darunter fünf Festzelte und acht Fahrgeschäfte. Die Hauptattraktionen sind die Achterbahn „Wilde Maus“, der „Skater“ und das „Hupferl“ sowie sechs Kinder-Fahrgeschäfte, Glückshafen und Riesenrad – und natürlich das Feuerwerk. „Besonders günstig sind im großen Festzelt die alkoholfreien Getränke“, sie kosten 2,85 Euro, betonte Wirt Ewald Zechner. Auch kulinarisch geht er mit der Zeit: Es wird ein großes Angebot an vegetarischen und sogar vegane Gerichte geben. Außerdem findet am Sonntag, 13. August, um 10 Uhr ein Schafkopf-Turnier im großen Festzelt statt.

Ein wenig Gedanken müssen sich die Veranstalter noch über die Sicherheit auf dem Dachauer Volksfest machen: „Selbstverständlich geben uns die jüngsten Ereignisse zu denken bezüglich unseres Sicherheitskonzeptes“, erklärt Hartmann mit Anspielung auf die Terroranschläge in Ansbach und Würzburg. „Wir nehmen die Lage aber durchaus ernst.“ Allerdings sei man auf dem Volksfest bisher gut aufgestellt gewesen, „im Haus der Erwachsenenbildung war unsere Wiesn-Wache positioniert“. Abends und am Wochenende seien hier Polizei-Beamte vor Ort, sagt der OB. 

Volksfestreferent Robert Gasteiger (FW) sagt, dass es heute ein Gespräch zwischen der Stadt, der Polizei, dem BRK und den Sicherheits-Firmen geben wird, „um über die Maßnahmen in diesem Jahr zu reden“. Angedacht sind zum Beispiel mehr Polizei-Präsenz, Taschen-Kontrolle, entweder nur an den Eingängen zu den Zelten, oder auch an den Eingängen zum Festgelände. In den Festzelten müssen die Betreiber selbst mit Sicherheitspersonal für Ordnung sorgen. Bisher waren hier, je nach Größe des Zeltes, wochentags immer ungefähr zehn und am Wochenende 13 Sicherheitsbeauftragte angestellt.

Überwiegend ist die Stimmung aber optimistisch. „Ich bin mir sicher, dass wir ein friedliches Volksfest erleben werden“, sagt Paul Tille, Sprecher der Schausteller.

Stefanie Ritter

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