Neujahr

Das alte Jahr friedlich und kraftvoll verabschiedet und das neue mit einem Spaziergang begrüßt

Corona-Beschränkungen und Böller-Verbot im öffentlichen Raum wirkten. An Silvester blieb es ruhig.

Corona-Beschränkungen und Böller-Verbot im öffentlichen Raum wirkten: Die Bürger hielten sich größtenteils an die Einschränkungen und feierten den Jahreswechsel diszipliniert zu Hause, wie das Landratsamt mitteilte. Die Polizei bilanziert: „Das war mal eine ruhige Silvesternacht.“ Wie Polizeisprecher Günther Findl berichtet, habe es in der Silvesternacht nur ein paar Ruhestörungen wegen lauter Musik gegeben.

Silvesterspezifische Verletzungen sind laut Landratsamt nicht in die Klinik eingeliefert worden, allerdings sechs Personen wegen Alkoholvergiftungen. Insgesamt verzeichnete die Polizei 13 Verstöße gegen die Anzahl der zulässigen Haushalte und die Ausgangsbeschränkungen. „Das waren Spaziergänger oder Leute, die von Bekannten nach Hause gegangen sind“, so Findl. Die Polizei schickt die Anzeigen ans Landratsamt weiter, das die Verstöße ahndet. Ein Verstoß gegen die Ausgangssperre kann laut Bußgeldkatalog 500 Euro kosten. Kein Bußgeld wurde dagegen fällig, als „Da Mane und de Andern“ an Silvester ihre Alphörner auspackten und das alte Jahr stilvoll verabschiedeten. Vielmehr freuten sich die zufällig Vorbeikommenden über die schönen, kraftvollen Klänge der jeweils zwei Alphörner, die am Karlsfelder See, oberhalb von Etzenhausen sowie am Dachauer Schloss und an der Schinderkreppe zu hören waren.

„Da Mane und de Andern“, das sind der Dachauer Manfred Huber und einige Gleichgesinnte. In Zeiten der Pandemie dürfen sie immer nur zu zweit und im Freien auftreten. So viele Spaziergänger, Radfahrer und Jogger wie selten waren dann am Neujahrstag unterwegs, so wie hier am Karlsfelder See.

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder/dpa

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