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Der gewohnt feucht-fröhliche Partyspaß im Freibad Ainhofen

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DJ Bartho gab auf der Hauptbühne den Takt und den Ton an.
DJ Bartho gab auf der Hauptbühne den Takt und den Ton an. © Ostermair

Großer Ansturm auf die „Caribic-Night“ im Freibad Ainhofen, die ihrem Ruf als Tanz- und Badenacht des Jahres gerecht blieb.

Ainhofen - Junge Leute, die zum Teil von weither kamen, vergnügten sich an sechs großen Bars, tanzten bis in den frühen Morgen und genossen in vollen Zügen auch das Mondscheinbaden in dem mit Unterwasserbeleuchtung ausgestatteten Schwimmbad. Stammgäste kennt die „Caribic-Night“ mittlerweile sogar aus Ravensburg, Ansbach und Bayreuth. Die Partyfans aus diesen Städten kamen sogar mit dem Wohnwagen.

Zwei DJs, viele Bars und das Mondschein-Baden

So richtig los ging’s erst ab 21.30 Uhr. Da leuchteten dann die 21 Helium-Gasballons des Weichser Erfinders Reinhold Kett in voller Pracht über die 2500 Quadratmeter große Feiermeile. Für heiße Rhythmen sorgten zwei DJs. An der Hauptbühne gab DJ Bartho den Ton an, und an der Malle-Bar, wo es Hochprozentiges im Maßkrug mit Strohhalm gab, sorgte DJ Fives für Partystimmung pur.   

Das Schöne an diesem großen Fest ist, dass hier die Ainhofner Vereine bei der Bewirtung des Publikums zusammenhalten. Der Erlös ist schließlich auch für den Erhalt des vom VfB Ainhofen auf Vereinsbasis betriebenen Freibads bestimmt. Die Schnaps-Bar des Gartenbauvereins hat noch einen anderen guten Zweck. Die Gartler finanzieren damit den alljährlichen Altennachmittag.  

Mädelsabend: Die Damen hielten sich zumeist an die tollen Longdrinks und Cocktails.
Mädelsabend: Die Damen hielten sich zumeist an die tollen Longdrinks und Cocktails. © Ostermair

Die größten Bars stellten der VfB und der Burschenverein. Während sich die Burschen mehr auf Weißbier spezialisierten, gab’s beim VfB in erster Linie Longdrinks und bei größeren Bestellungen sogar eine Hawaii-Kette dazu. Mit Cocktails wie „Exotic Dream“ oder „Sex on the Beach“ lockte der Damen-Promi-Club. Auf den beiden großen Terrassen des Freibads gab es zudem eine Hugo-Bar. Auch der Freibad-Förderverein unter der Leitung von Charlie Böller half am großen Ausschankwagen kräftig mit. Metzgermeister Herbert Forche stillte mit Teufelssteaks, Currywurst oder „scharfen Roten“ den Hunger der vielen Festgäste.

Diese jungen Männer fanden es auch im Wasser sehr lustig.
Diese jungen Männer fanden es auch im Wasser sehr lustig.  © Ostermair

Gewohnt spät gab es die ersten Sprünge ins kühle Nass. Da ließ sich dann auch der als Meeresgott Neptun verkleidete Alex Lasar aus Großinzemoos nicht bitten, samt Krone ins Becken zu springen. Andere Jugendliche ließen sich weit nach Mitternacht noch zu Wasserballspielen hinreißen.

Alex Lasar gab den Meeresgott Neptun.
Alex Lasar gab den Meeresgott Neptun.  © Ostermair

Um zwei Uhr morgens öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete in Strömen. Das war für „Feierwütige“ aber kein Grund, die „Caribic-Night“ vor vier Uhr früh zu verlassen.

Für die veranstaltenden Vereine begann da noch ein langer Arbeitstag mit Abbauen und Aufräumen. Schließlich war es das Ziel, den normalen Badebetrieb so schnell wie möglich wieder herzustellen.

ost

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