Sieben Personen
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Macher und Unterstützer der Vhs in Bergkirchen (von links): Robert Axtner, Anita Zacherl, Simon Landmann, Simone Kastl-Frisch, Erich Frisch (ehemaliger Vhs-Vorsitzender), Anita Hetzel und Roman Stern. Foto: ink

Mitgliederversammlung in Bergkirchen – Überrascht, wie gut Online-Angebot läuft

Die Vhs ist trotz Corona guter Dinge

Bei der Mitgliederversammlung der Vhs Bergkirchen sind die Verantwortlichen überrascht, wie gut das Online-Angebot läuft.

Bergkirchen – Bei der Mitgliederversammlung der Volkshochschule Bergkirchen im Bruggerhaus hat Vorsitzende Simone Kastl-Frisch in erster Linie über die Auswirkungen der Corona-Epidemie für die Bildungseinrichtung mit den oft widersprüchlichen Vorgaben von Regierungsseite und die Aussichten für den Herbst mit ebenfalls „onlinegestützten Kursformaten“ berichtet.

Überrascht sei man nach dem Lockdown gewesen, wie gut die Online-Angebote ankamen, trotz der zunächst skeptischen Haltung der Musik- und Sportlehrer und der an Präsenz gewöhnten Kursteilnehmer. Die finanziellen Einbußen wurden teilweise aufgefangen durch die Schließung des Büros, die Reduzierung der Arbeitszeit, Überstundenabbau und Homeoffice.

„Wir hatten Liquiditätsreserven angelegt und sind froh über die Unterstützung der Gemeinde“, so Kastl-Frisch, in der Hoffnung, dass es so bleibt mit dem neuen Bürgermeister Robert Axtner und dem Gemeinderat. Ein Gespräch hatte bereits zuvor im Rathaus stattgefunden.

Axtner dazu jetzt: „Wir wissen die Arbeit der Volkshochschule sehr zu schätzen. Auch wir fahren auf Sicht“. An der guten Zusammenarbeit wie unter Ex-Bürgermeister Simon Landmann werde sich nichts ändern. Weil Simone Kastl-Frisch und Schatzmeisterin Anita Hetzel als geringfügig Beschäftigte ihre Stundenzahl aus familiären Gründen reduzieren möchten, wurde im März „als Glücksgriff“ Inge Then aus Unterbachern eingestellt, als Dozentin für den Kursbetrieb und die Programmplanung. Unverändert ist Anita Zacherl als Angestellte tätig, und Roman Stern arbeitet projektbezogen mit.

Laut Kassenbericht von Anita Hetzel für 2019, geprüft von Hannelore Reinbold und Irmgard Dahmen, beliefen sich die Kursgebühren auf 167 000 Euro. Die Dozentenhonorare betrugen 124 000 Euro und die Personalkosten 38 000 Euro. Zuschüsse von Kreis und Bezirk machten rund 10 000 Euro aus, die Gemeinde unterstützte mit 18 000 Euro. Hinzu kommen die bisher kostenlos genutzten Geschäftsräume und Kursräume in den verschiedenen Bürgerhäusern. Anita Hetzel wünscht sich für den Kursbetrieb einen neuen Computer und WLan-Anschluss.

Für die 20-jährige erfolgreiche und angenehme Zusammenarbeit mit Simon Landmann bedankte sich das Vhs-Team beim ehemaligen Bürgermeister mit einem prächtigen „Herrenstrauß“. Landmann erinnerte an die Anfänge und dass man immer Lösungen gefunden habe. „Ihr seid tolles Team“, lobte er. „Ich bin sicher, dass es weiter gut funktioniert“.

Im Herbst sind mit begrenzter Teilnehmerzahl und personalisierten Tickets unter anderem geplant: Ein Doppelkonzert in Lauterbach am 12. September und am 19. September die Ausstellungseröffnung im Bruggerhaus „Die letzten Helden gegen Hitler“. Auch Exkursionen sollen stattfinden. Das auf den Herbst verlegte beliebte Erzählcafé wird aufgrund der Auflagen erneut verschoben. Noch besteht die Hoffnung, trotz der Einschränkungen „das Programm wieder etwas hochfahren zu können“.

Ingrid Koch

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