Volles Haus bei der Jahresabschlussfeier des FCP. sas

„Die Visitenkarte des Landkreises“

Pipinsried - Der FC Pipinsried feierte den Abschluss seines erfolgreichen Sportjahres nicht besinnlich, sondern mit einem Hochzeitslader, der den Gästen einheizte.

Neben den Mitgliedern waren auch wieder zahlreiche prominente Fans des Bayernligisten FCP vertreten, die bei der traditionellen Versteigerung - dem fast einzigen Relikt aus früheren FCP-Weihnachtsfeiern - mitboten und auch nicht mit lobenden Worten sparten.

Landrat Stefan Löwl bezeichnete es als „unglaublich, was Ihr hier leistet, wie Ihr Euch präsentiert und den Namen Pipinsried überregional bekannt macht“. Der Landkreischef versprach, „alles zu realisieren, was geht, damit Ihr auch genießen könnt, falls es zu einem Aufstieg kommt“. Löwl meinte damit diverse vom Verband geforderte Umbaumaßnahmen am und rund ums Stadion, sollten es die Fußballer nach ihrem erfolgreichen Jahr in die Regionalliga schaffen.

Altomünsters Bürgermeister Anton Kerle outete sich, „kein ausgewiesener Fußballfachmann“ zu sein. Erfolg jedoch komme nicht von ungefähr, so Kerle, der den Fußballern Talent, Fleiß, Ausdauer, Konzentration und eine professionelle Führung bescheinigte. Altbürgermeister Konrad Wagner sprach in seinem kurzen Grußwort die Hoffnung auf eine „richtig schöne Aufstiegsfeier“ aus.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer hatte seine Theorie, warum der FCP überhaupt so erfolgreich ist: „Sport ist hier nicht die schönste Nebensache, sondern die schönste Hauptsache der Welt.“ Gleichzeitig mahnte er, nie den Sportsgeist zu verlieren und die Jugend im Auge zu behalten. „Denn die Sportvereine tragen eine hohe Verantwortung.“

Der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath ließ Besucher und Verein vor allem eins wissen: „Als FCP sind Sie eine hervorragende Visitenkarte des Landkreises Dachau.“ Und genau das komme mittlerweile auch „ganz oben“ an.

MdL Anton Kreitmair gab sein Wort, sich etwas ganz Besonderes für die nächste Jahresabschlussfeier einfallen zu lassen, sollte beim ersten Spiel des FCP nach der Winterpause (am 1. März gegen Rain am Lech) ein Sieg oder ein Unentschieden herausspringen.

Spielertrainer Tobias Strobl zeigte sich richtig stolz auf seine Mannschaft, die sich seit 2012 konstant weiterentwickelt habe. Der 28-Jährige definierte auch seinen Traum: „Jeder, der hier sitzt, kann Teil eines Großen werden. Die Aufstiegschance will ich nicht aus den Augen verlieren.“ (sas)

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