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33 720 Besucher kamen an den fünf Messetagen zur Diva auf die Ludwig-Thoma-Wiese.

Diva-Bilanz

Große Zufriedenheit, kleines Parkplatzproblem

DAchau - 33 720 Besucher, so lautet die offizielle Bilanz der 6. Dachauer Informations- und Verkaufsausstellung, was die nackten Zahlen angeht.

Damit hat die Diva laut den Angaben der veranstaltenden JWS GmbH aus dem schwäbischen Mörslingen in etwa den gleichen Zuspruch erhalten wie in den Jahren zuvor. 

Gleich, wen man gestern befragte, die Stimmungslage wurde stets mit „zufrieden“ angegeben. Das galt für Dachau Wirtschaftsförderer Stefan Wolf ebenso wie für Dr. Christian Scheffler als Sprecher des Messebeirats oder für Messeleiter Josef A. Schmid.

„Ich bin zufrieden“, sagte Wolf. „Wir haben in der Quantität so in etwa das gleiche Ergebnis wie vor zwei Jahren, aber wichtiger ist ja die Qualität. Da sagen natürlich viele Aussteller, diese sei erst im Nachgang einzuschätzen. Aber ich weiß von einigen Ständen, dass sie am Sonntag in vielen Dingen ausverkauft waren. Es ist gar nicht nötig, jedes Jahr Rekorde schreiben zu wollen. Die Qualität der Kundenkontakte lässt sich so ohnehin nicht messen.“

Ähnlich sieht das Christian Scheffler: „Der Besuch war normal, wir haben eine unaufgeregte Diva erlebt, bei der alles wie geplant gelaufen ist. Auch wenn es immer Kleinigkeiten zu verbessern gibt, können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein.“

Wie immer war am Wochenende der meiste Besucherzuspruch zu verzeichnen. Am Sonntag brummte es auf der Ludwig-Thoma-Wiese, auch am Samstagnachmittag war einiges los: „Bis Mittag sah es nach ganz wenig aus, aber zwischen 14 und 17 Uhr war sogar mehr los wie vor zwei Jahren“, sagt Messeleiter Josef Albert Schmid. An den ersten drei Messetagen war die Besucherfrequenz, wie in den vergangenen Jahren auch, eher mau. Unter der Woche sind Regionalmessen erfahrungsgemäß schwächer besucht. Das war ja auch der Grund, warum die Diva, die früher über eine ganze Woche lief, schon seit 2009 nur noch über fünf Tage geht.

Josef Schmid zieht eine rundum positive Bilanz. Von den Ausstellern habe er viele gute Rückmeldungen bekommen, auch schon unter der Woche. „Und darauf kommt es ja eigentlich an“, betont der Messechef. Diva-Café, ein viel gelobtes Bühnenprogramm, unter anderem mit attraktiven Modenschauen und der Präsentation der Friseurinnung, ein „Profi“ im Bewirtungszelt – Martin Schweiger war das erste Mal dabei und laut Stefan Wolf ebenfalls „zufrieden“ – innovative Produkte und perfektes Wetter, die Liste der Positiva ist lang.

„Überrascht hat mich, wie gut die Talkrunden, zum Beispiel über den Immobilienmarkt, angekommen sind. Sie waren gut vorbereitet und ein absoluter Gewinn. Wir überlegen sogar, die nächste Diva vielleicht mit einer Talkrunde zu eröffnen,“ sagte Schmid.

Eine Neuerung, die sich erst spät richtig bewährte, war die Einbahnregelung auf der Ludwig-Thoma-Straße, wie Josef Schmid und Stefan Wolf unisono berichten. Denn an den ersten Tagen stellten noch viele Aussteller ihre Fahrzeuge an den Parkplätzen direkt vor der Messe ab. „Das war natürlich nicht Sinn der Sache“, betont Schmid. Am Wochenende wurden die Stellplätze dann von der Security extra für die Besucher freigehalten, sogar Wolf bemühte sich dorthin, um das sicherzustellen. Auch von der Optik her sei das gut gewesen, „denn da bringen viele die Diva auch mit dem Volksfest in Verbindung“, glaubt Wolf. Er war im Übrigen auch vom Erfolg des städtischen Stands begeistert

Torge Wester

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