Katzenzungen als Appetitanreger für das Katzen-Café erhielt Hans Gross (rechts) von Dekan Peter Dietz und der Pfarrverbandsvorsitzenden Elisabeth Lettmair. foto: rds

Und doch noch eine Überraschung

Petershausen - Pastoralreferent Hans Gross ist 60 Jahre alt geworden. Die Pfarrgemeinde Petershausen hat ihn nun gefeiert. Eigentlich wollte Gross keine Geschenke. Bei der Feier im Pfarrheim wurde er dennoch überrascht.

Der Pfarrverband feierte den beliebten Pastoralreferenten, der bereits am 4. September Geburtstag hatte, nun bei einem Gottesdienst in St. Laurentius sowie mit einem Empfang im großen Pfarrsaal. „Wir danken dafür, dass Hans Gross schon 60 Jahre unter uns ist“, sagte Dekan Peter Dietz beim Gottesdienst. „Ich habe Hans Gross gefragt, ob er nicht das Wort an die Gemeinde richten will. Doch er antwortete, er wolle lieber einen möglichst normalen Gottesdienst. Ich beuge mich seinem Willen.“ Dietz fuhr fort: „Wir danken dafür, dass er da ist für die Menschen allen Alters, dass er sich einbringt mit seinen Talenten, gerne auch noch viele Jahre hier bei uns im Pfarrverband.“

Die Feier im großen Pfarrsaal eröffnete der Kirchenchor unter Leitung von Maria Schießer boarisch mit „Mir wünschen Dir Glück...“, weil Gross ja selber Bairisch spreche. Weitere Ständchen folgten, bevor Maria Schießer dem Jubilar symbolisch ein leeres Kuvert überreichte. Hintergrund ist, dass Gross erklärt hatte, er habe alles und man solle lieber etwas für die Renovierung der Kirche in Glonnbercha spenden, wie Pfarrverbandsvorsitzende Elisabeth Lettmair in ihrer Laudatio anmerkte. Lettmair wünschte Hans Gross Zeit für sich, für seine Familie, für den Pfarrverband und seine Freunde.

Trotz der Spende für die Kirche Glonnbercha hatten sich die Mitglieder des Pfarrverbands Gedanken über ein persönliches Geschenk gemacht: Mit Blick auf die Ehefrau, die Tochter des Jubilars und die Tatsache, dass „Papa viel zu selten zu Hause ist“, überreichte Dekan Dietz Hans Gross einen Gutschein für ein paar gesellige Stunden zu Dritt in München im ersten Katzen-Café Deutschlands. Denn die Familie Gross ist als Katzenliebhaber bekannt. Im Katzen-Café könne die Familie Kaffee und Kuchen genießen, und gleichzeitig kämen die dort lebenden Katzen auf ihre Streicheleinheiten, sagte der Dekan.

Jubilar Hans Gross verriet, dass er seinen Geburtstag in den Bergen verbracht habe. Er versuche, die Natur als Geschenk zu begreifen. „Gott wird für mich in der Natur erfahrbar.“ Als Teil davon sehe er all die tollen Menschen, die ihn im Miteinander unterstützen. Es freue ihn, dass sein gelebtes Zeugnis bei den Menschen ankomme, egal, ob es sich um die Firmlinge oder um eine Trauergemeinde handle. „Außerdem habe ich einen supertollen Pfarrer, der mit dazu beiträgt.“

(rds)

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