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Etwa 100 Jahre alt ist diese Postkarte aus Eisenhofen. Foto: kn

Dorfchronik nimmt Gestalt an

Eisenhofen - Die Heimat liegt ihnen am Herzen und ganz besonders der Ort, in dem sie leben oder sogar geboren sind. Es gibt soviel zu entdecken, sagten sich die Mitglieder des Vereins Heimatgeschichte Eisenhofen. Und das haben sie in einem Buch zusammengestellt.

Arbeitsreich wird es - darüber war sich ein Grüppchen an der Heimat und deren Geschichte interessierter Eisenhofener im Klaren, als es sich 2008 erstmals in kleiner Runde traf. Dass es aber so intensiven Forschens, Nachfragens, Interviewens und langwieriger, oft schwieriger Diskussionen bedurfte, damit hatte wohl keiner gerechnet. Und doch, nach über 70 Sitzungen der nimmermüden Arbeitsgruppe, ungezählten Stunden geopferter Freizeit und großem Engagement ist der Verein Heimatgeschichte Eisenhofen, gegründet knapp ein Jahr später, auf der Zielgeraden. Im November erscheint mit einer Auflage von 400 bis 500 Büchern die Chronik der Orte Eisenhofen, Hof, Petersberg, ein über 500 Seiten starkes Werk, vierfarbig reich bebildert und mit teilweise neuen und überraschenden Erkenntnissen aus der Ortsgeschichte. Die Drucklegung liegt im zeitlichen Rahmen. Und das Buch ist schon jetzt begehrt: Bereits 300 wurden noch vor dem Erscheinen verkauft, freut sich Christian Lau, Mitglied der Arbeitsgruppe. Denn dies und nicht zuletzt manche Spende oder auch Zuschüsse geben dem Verein den nötigen finanziellen Rückhalt.

Auf Anregung von Jakob Zotz ist dieses Buch entstanden, in dem ein weiter Bogen gespannt wird von der ersten urkundlichen Erwähnung vor über 1200 Jahren, vom Adelsgeschlecht der Eisenhofer über die fürstbischöfliche Sommerresidenz der Bischöfe von Freising, vom Kloster Eisenhofen bis zur Landvolkshochschule am Petersberg, von der Gründung der Gemeinde Eisenhofen im bayerischen Königreich 1818 bis zur Gebietsreform 1972 mit dem freiwilligen Zusammenschluss zur Gemeinde Erdweg.

Eine Vielzahl von teils unbekannten Bildern, alten Fotos und von reichhaltigem urkundlichen- und Kartenmaterial sowie bislang noch nirgends veröffentlichte Aufzeichnungen aus Orts-, Schul- und Kirchengeschichte bieten ein Kaleidoskop aus der Historie dieses Ortes mit großer Vergangenheit. Namhafte Autoren konnten für die Abfassung der Beiträge gewonnen werden. Sie waren alle unentgeltlich tätig.

Doch es sollte kein reines Historienbuch werden, betont Christian Lau. Es sind auch kleine Anekdoten zu finden sowie ein Kapitel „Neue Häuser“, das sich mit der Bautätigkeit nach 1945, dem damaligen Flüchtlingsstrom, dem aktuellen Vereinsleben, den Bewohnern und vielem mehr befasst. „Und gerade das war eine Ochsentour“, erzählt Christian Lau von der Befragung und auch einer Datenerhebung anhand von Fragebögen, die den Eisenhofenern zugestellt wurden. Die Beteiligung war enorm.

Der Subskriptionspreis von 45 Euro bei Vorauszahlung gilt noch bis 15. Oktober. Bestellungen für die Chronik von Eisenhofen nehmen Max Scheuböck und Josef Arzberger entgegen. dn

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