Ringschluss bei Geh- und Radwegen

Sichere Verbindung zwischen den Orten

Erdweg - Es ist ein lang gehgter Wunsch von Bürgern. Jetzt scheint die Geh- und Radwegverbindung zwischen Welshofen und Unterweikertshofen in trockenen Tüchern.

Planungen für eine sichere Verbindung zwischen den Ortsteilen Welshofen und Unterweikertshofen gab es schon geraume Zeit. Doch lange gab es Schwierigkeiten bei den Grundstücksverhandlungen und bei der Festlegung einer geeigneten Trasse. Die Variante direkt an der viel befahrenen Staatsstraße 2054 konnte aufgrund der Forderung des Straßenbauamtes München, die Brücke in Unterweikertshofen gleichzeitig zu erneuern, nicht weiter verfolgt werden.

Am Dienstagabend entschied sich der Gemeinderat Erdweg für eine Variante, die Robert Müller vom Ingenieurbüro Mayr in Aichach vorstellte. Diese führt von der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Walkertshofen bis zur Einmündung des Feldweges (etwa an der Mitte der Straßenverbindung von Welshofen nach Unterweikertshofen). Der Weg fürt danach ca. 80 bis 100 Meter den Feldweg entlang und anschließend Richtung Norden über die Glonn. Hier muss eine rund 20 Meter lange Brücke gebaut werden. Der Geh- und Radweg führt dann am Regenrückhaltebecken in Unterweikertshofen vorbei und mündet in den St.-Gabinus-Weg.

Robert Müller gab die Kosten inklusive der Brücke mit rund 550 000 Euro an. Beim staatlichen Bauamt Freising will die Gemeinde jetzt den Förderantrag stellen und rechnet mit einem Zuschuss von 75 Prozent. Die gibt es allerdings nur, wenn der Weg komplett asphaltiert wird, was der Unteren Naturschutzbehörde nicht gefällt. „Doch wird ein solcher Weg viel besser angenommen, wenn er asphaltiert ist“, glaubt Bürgermeister Georg Osterauer, der sich im übrigen über den nun gelungenen Ringschluss freute. Der Weg soll 2,50 Meter breit werden. Sollte die Gemeinde beschließen, dass Teilstücke oder die Brücke breiter werden sollen, müsste dies, so Robert Müller, die Gemeinde zu 100 Prozent selbst tragen.

Sabine Schäfer

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