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Die Festmädchen freuen sich, dass alles so gut gelaufen ist: Sandra Schneider, Bettina Burkhart, Michaela Riedmair, Theresa Kreppold und Verena Hofmann (v.l.), nicht auf dem Bild ist Pina Kutsch.

1250-Jahr-Feier mit buntem Programm

Eine Hommage an Ebertshausen

Ein buntes Programm gab es bei der 1250-Jahrfeier  von Ebertshausen. Kutschfahrten, Feuershow, eine kleine Ausstellung und vieles mehr begeisterten die Besucher.

Ebertshausen – Die Ebertshauser haben zu ihrer 1250-Jahr-Feier ein besonderes Fest ausgerichtet. Das bezeugen die die vielen positiven Rückmeldungen. Die Zahlen sind beeindruckend: über 650 Eintrittszeichen, 400 frisch ausgebackene Kiachal von Familie Schweiger, 150 Steckerlfische von Konrad Wagner, eine gegrillte Zwei-Zentner- Sau, gestiftet von der Familie Schweiger, und 45 Torten der Ebertshausener Frauen.

Der Festtag am vergangenen Samstag (wir berichteten) hielt einige Überraschungen, besonders für die vielen Kinder, bereit. Sie konnten sich auf dem großen Gelände rund um den Pfarrstadl nach Herzenslust austoben und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Im großen Pfarrgarten, unter dem Milleniumlindenbaum, den im Jahr 2000 Pfarrer Josef Bacher mit der Ebertshauser/Wiedenzhauser Pfarrgemeinde gepflanzt hatte, saßen die Besucher gemütlich zusammen. „Dass ich einmal unter diesem Baum sitzen und feiern werde“, sagte Leni Rieger, die vor 19 Jahren beim Pflanzen mit dabei war, „das hätte ich auch nicht geglaubt“.

Das Festprogramm war sehr vielseitig: Neben einem gemütlichen alten Schäferwagen der Familie Kiemer aus Unterumbach konnten die Besucher dem Schäfer beim Scheren zusehen. Hinter dem Pfarrstadl erklärten Mitglieder der Sittenbacher Bogenschützen den Kindern, wie man einen Bogen richtig hält und die Pfeile abschießt. Beim Axt- oder Hufeisenwerfen gab es vorher ein Gläschen Zielwasser für die Erwachsenen. Die Koller-Buam schmiedeten an ihrer glühenden Esse Hufeisen vor Ort. Besonders interessant war, als Leo seinen Falken fliegen ließ. Auch Hans Wagners alte Bulldogs waren ein Anziehungspunkt, genauso wie das Dengeln einer Sense bei Heinz Gallert.

Sandra Schneider vom Festausschuss war vor dem Jubiläum auf diversen Speichern und trug Raritäten zusammen: einen „Odlschapfer“ einem Mistkarrn, ein Butterfassl und „Millekübe“, eine „Kinderschäsn“ sowie viele alte Fotos. Damit dekorierte sie liebevoll einen kleinen Raum. Von dieser kleinen Ausstellung waren die Besucher besonders angetan.

Während draußen alle rege beschäftigt waren, gab es in der Halle lobende Worte und ein Geschenk für die Gemeinde und den Festausschussvorsitzenden, Martin Schneider, von Schirmherr Bürgermeister Markus Trinkl, der mit Stellvertreter Johann Heitmair und dem stellvertretenden Landrat Helmut Zech gekommen war. Weitere Bürgermeister, die Ebertshausen die Ehre zum Jubiläum erwiesen, waren Gerhard Hainzinger sowie seine beiden Stellvertreter Johannes Kneidl und Paul Schmid aus der Gemeinde Sulzemoos, Josef Hefele aus Egenhofen, Altbürgermeister Anton Förg aus Wiedenzhausen und Odelzhausens ehemaliger Bürgermeister Konrad Brandmair.

Der Abend endete mit den Darbietungen der Eisenhofener Schuhplattler, einer Feuershow und einem Barbetrieb mit DJ.

MARLENE WAGNER

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