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Genug Platz verspricht diese Variante der Überbauung.

Ehemalige Radlhalle an der Schule Altomünster

Mehr Platz durch zusätzliches Geschoss

Altomünster - Der Platzbedarf der Schule Altomünster wächst stetig. Dies liegt vor allem am großen Zuspruch, den die Schüler- und Ganztagsbetreuung erfährt. Jetzt ist eine Lösung in greifbarer Nähe.

Zwei Ganztagsklassen konnten für die Grundschule Altomünster eingerichtet werden (wir haben berichtet). Und auch der Verein Schülerbetreuung mit nahezu 100 Kindern braucht zusätzliche Räume.

Die Verwaltung der Marktgemeinde hat sich daher Gedanken gemacht, die ehemalige Radlhalle, die nurmehr als Lager dient, zu überbauen. Vier Vorschläge stellten Bürgermeister Anton Kerle und Geschäftsleiter Christian Richter der Schulverbandsversammlung am Mittwochabend vor. Die Entwürfe des Ingenieurbüros Skiebe reichten von der kleinen Lösung bis zu einer „Vision“, wie es Christian Richter ausdrückte.

Variante eins stellt eine Überbauung lediglich auf dem bisherigen Baukörper mit einem externen Treppenhaus dar. Heraus kommen zwei Räume und ein Sanitärbereich (insgesamt 200 qm). 20 qm können noch von der Radlhalle selbst genutzt werden. Kosten: knapp 500 000 Euro samt Honorarkosten des Architekten

Bei Variante zwei könnte ein neues erstes Stockwerk zusätzlich in den Pausenhof erweitert werden. Raumgewinn: 240 qm. Kosten 590 000 Euro, alles inclusive.

Die Verwaltung bevorzugt allerdings eindeutig Variante drei: Die Erweiterung im Obergeschoss wie bei Variante zwei plus eine Erweiterung um einen zweiten Raum auch im Erdgeschoss in den Pausenhof. Somit gewinnt man auch hier insgesamt 60 Quadratmeter. Kosten: 535 000 Euro, Honorarkosten: 118 000 Euro. Hier sieht Schulverbandsmitglied Michael Reiter (Freie Wähler) aber noch „Verhandlungsspielraum“. Er bezeichnete diese Form der Bebauung aber als die sinnvollste was den Kosten-/Nutzenfaktor angeht. Adi Doldi aus Hilgertshausen-Tandern rechnete 12 Euro für den Quadratmeter im Erdgeschoss aus und nickte wohlwollend. Bürgermeister Anton Kerle betonte, die Schule bekomme einen homogenen Baukörper mit Optionen für die Zukunft.

Diese Lösung wurde schließlich einstimmig befürwortet. Die förderfähigen Kosten werden auf die nächsten vier Jahre verteilt.

Viel zu tun und Kosten von rund 800 000 Euro entstünden bei der letzten Variante: Bei einer Umnutzung der Lagerflächen wären erst einmal energetische Arbeiten nötig.

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