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Hilfe, die auch ankommt: Schützlinge von Pfarrer Inje beim Musik und Tanzunterricht in Indien.

Pfarrer Paul Inje zu Besuch

Die Spenden tragen in Indien Früchte

Der ehemalige Pfarrer von Schwabhausen Dr. Paul Inje kehrt in seine Gemeinde zurück, um dort die gesammelten Spenden für sein Kinderhilfsprojekt entgegenzunehmen. In der Vergangenheit konnten die Schwabhauser in Indien schon einiges bewegen.

Der ehemalige Pfarrer von Schwabhausen Dr. Paul Inje organisiert schon seit einigen Jahren ein Kinderhilfsprojekt in Indien (wir haben berichtet). Auch heuer kommt der selbst in Indien geborene Paul Inje wieder in seine alte Pfarrgemeinde nach Schwabhausen zurück, um dort bei einem Festgottesdienst am 5. Juni die Kollekte für sein Projekt in Indien entgegenzunehmen.

Wie er schreibt, freut er sich schon sehr auf das Wiedersehen mit den Menschen in der „alten Heimat“, die ihm während seiner Amtszeit als Pfarrer sehr ans Herz gewachsen sind. Und diese Beziehung blieb auch weiterhin intakt. Denn auch die Schwabhausner wollten die Kinderarmut in Indien mindern: „Dank der Unterstützung aus Deutschland mit Geldspenden oder der Übernahme von Patenschaften konnte in der Vergangenheit schon sehr viel bewirkt werden. Alle meine Schützlinge besuchen die Schule, stehen schon in der Berufsausbildung oder konnten sogar ein Studium beginnen. Im letzten Schuljahr haben wieder alle fleißig gelernt und mit guten Noten abgeschlossen. Die Ferienzeit wird genutzt, um die Kenntnisse im Umgang mit dem Computer zu verbessern, für Nachhilfeunterricht in schulischen Fächern sowie Tanz- oder Musikkurse“, berichtet Pfarrer Inje viel versprechend.

Aber: „Leider habe ich auch traurige Nachrichten“, schreibt Pfarrer Inje weiter und berichtet, dass der Vater von drei Patenkinden plötzlich verstorben ist und seine Familie in einer außerordentlich ungesicherten Lage hinterlässt. Außerdem erzählt er von einer Waise, die sich einer schwierigen Augenoperation unterziehen musste.

„Aber alle anderen Patenkinder sind zum Glück gesund und wohlauf und auch die Knaben im Priesterseminar sind eifrig am Studieren. Heuer haben zwölf Jungen erfolgreich ihre ersten drei Jahre von insgesamt zwölf Jahren ihrer Priesterausbildung abgeschlossen. Und vor meiner Abreise nach Deutschland konnte ich noch zehn neue Studenten auswählen, die im kommenden Jahr mit dem Studium beginnen werden. Es ist mir immer eine große Freude, die jungen Menschen zu ihren ersten Schritten zu ermutigen.“ Als Regens des Knabenseminars und als Dekan des Domdekanats hat Paul Inje viel zu tun: An drei weiteren Priesterseminaren halte er auch Gastvorlesungen und schreibt: „Dem lieben Gott bin ich sehr dankbar, dass viele Spender mein Hilfsprojekt unterstützen und ich dank dieser Hilfe weiterhin vielen Kindern zu einer Ausbildung und damit zu einer besseren Chance im Leben verhelfen kann“, beendet der ehemalige Pfarrer von Schwabhausen seinen Bericht.

Wer das Kinderhilfsprojekt von Pfarrer Inje unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto von Missio München bei der Liga Bank, IBAN DE78 75090300 0002144069. Bei Angabe des Verwendungszwecks „Inje-Schulbildung-Kinder-Indien“ wird auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Wer keine Spendenquittung benötigt, kann die Spende auch auf das Konto von Dr. Paul Inje bei der Volksbank Raiffeisenbank Dachau, IBAN DE69 70091500 0003409597 überweisen. Wer mehr über das Kinderhilfsprojekt wissen möchte, kann sich direkt bei Pfarrer Inje unter Telefon 01 72/6 75 44 77 informieren oder nach dem Gottesdienst am 5. Juni, in der Pfarrkirche St. Michael persönlich mit ihm sprechen.

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