Radweg
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Der Wunsch eines Bürgers wäre ein Radweg zum Langwieder See.

Gemeinderat Bergkirchen leitet Anliegen eines Bürgers an die Tiefbauverwaltung des Landkreises weiter

Ein sicherer Radweg zum Langwieder See wäre schön

Eschenried – Wieder einmal wurde der Wunsch nach dem Ausbau des Radwegs Münchner Straße/Eschenrieder Straße zwischen Am Kurfürstenweg und Kreuzkapellenstraße, insbesondere im Bereich der Autobahn/Gleisunterführung, laut, der jetzt im Gemeinderat Bergkirchen behandelt wurde.

Ein namentlich nicht genannter Bürger hat sein Anliegen damit begründet, dass die Strecke ab dem Langwieder See zur Münchner Innenstadt für Radfahrer ideal ausgebaut sei. Diese Verbindung nach München führe über Fahrradstraßen, Radwege und Parks abseits von Autos schnell mit wenig Ampeln und sicher direkt bis zum Hauptbahnhof. Leider sei die Strecke zum Langwieder See aber extrem gefährlich. Aufgrund der Autobahn, der Seen und der Gleise sei der Radfahrer gezwungen, zusammen mit den Autos die Münchner Straße zu benutzen. Da die Münchner Straße ein Autobahnzubringer ist, ist besonders im Berufsverkehr viel Verkehr. „Insbesondere durch den Ausbau der A8 auf drei Spuren und der damit erhöhten Staugefahr auf der Eschenrieder Spange versuchen viele Leute, den Stau zu umfahren, so dass morgens oder abends mittlerweile ein sehr hohes Verkehrsaufkommen herrscht“, so der Antragsteller.

Nachdem es sich um eine Kreisstraße handelt, werde das Anliegen an die Tiefbauverwaltung des Landkreises Dachau mit der Bitte um Stellungnahme und weitere Veranlassung weitergeleitet, informierte Verwaltungschef Siegfried Ketterl. Man wurde in diesem Zusammenhang im Übrigen informiert, dass im Kreuzungsbereich Münchner Straße/Am Kurfürstenweg in Eschenried eine festinstallierte Lichtzeichenanlage geplant sei, die auch für Radfahrer den Kreuzungsbereich verbessern werde.

Vorgesehen seien ferner Verbesserungen auch beim landkreisweiten Radwegenetz sowie des geplanten sogenannten Schnellradweges nach München über Karlsfeld, gab Bürgermeister Robert Axtner bekannt. „Allerdings lassen sich viele Radwegeverbindungen durch fehlenden Grunderwerb nicht zeitnah umsetzen.“

Dem Gemeindechef ist klar, „ dass gerade die Radwegeverbindungen in Richtung München noch weiterhin zu verbessern sind, aber einige Schritte sind bereits eingeleitet.“ Dies werde sicherlich eine Aufgabe für die nächsten Jahre sein.

INGRID KOCH

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