Die Zelebranten beim Festgottesdienst zur Pfarrverbandsgründung: Pater Cornelius, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger und Dekan Wolfgang Borm (vorne v. l.). Foto: HAb

Eine Gemeinschaft: Hl. Kreuz und St. Peter

Dachau - Die Stadtpfarreien St. Peter und Hl. Kreuz sind in einem neuen Pfarrverband zusammengefasst worden. Anlässlich der Gründung zelebrierte Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger ein Pontifikalamt.

ie Gründung des neuen Pfarrverbands Dachau Hl. Kreuz und St. Peter ist am vergangenen Sonntag mit einem Pontifikalamt feierlich begangen worden. Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger zelebrierte den Festgottesdienst in der Kirche Hl. Kreuz zusammen mit Pater Cornelius Denk, dem Leiter des neuen Pfarrverbandes. Auch Dekan Wolfgang Borm als Chef des Dekanates Dachau und die ehemaligen Pfarrer von St. Peter und Hl. Kreuz , Pfr. Raimund Dettenthaler, Pfarrer Wögerbauer und Pfarrer Cabraja waren gekommen, um ihre Verbundenheit zu zeigen, ebenso Diakon Fritz Königer, der in beiden Gemeinden segensreich gewirkt hatte. Ihn würdigte Pater Cornelius als „Inbegriff der Gemeinschaft von St. Peter und Hl. Kreuz“.

Während des ganzen Gottesdienstes kam der gute Wille beider Pfarreien zur künftigen Gemeinsamkeit zum Ausdruck: Die Ministranten beider Pfarremeinden waren in voller Stärke angetreten, Lektoren aus Hl. Kreuz und St. Peter trugen die Texte vor, an der Gabenprozession beteiligten sich Aktive beider Pfarreien, Chöre und Instrumentalisten aus St. Peter und Hl. Kreuz musizierten gemeinsam. Selbst die Solopartien waren paritätisch aufgeteilt.

Pater Cornelius Denk verlas die Urkunde zur Errichtung des Pfarrverbandes. Das Logo des Pfarrverbandes besteht aus den Symbolen Fisch (für Christus), Schlüssel (St. Peter) und Kreuz (Hl. Kreuz). Es wurde vor dem Altar präsentiert und von Dr. Wolfgang Sturm erläutert. Im Karmelkloster entstand die Pfarrverbandskerze, die erstmals entzündet wurde und künftig in den Pfarrverbandssitzungen entzündet werden soll. In seiner Ansprache äußerte Weihbischof Haßlberger Verständnis für diejenigen, die sich noch nicht über das Neue freuen können, die traurig sind, weil sie etwas Liebgewordenes aufgeben müssen. Entscheidend sei jedoch, sich auf das Zentrale, auf Christus als den Herrn der Kirche zu besinnen. Beide Pfarrgemeinden sollen ihre Stärken einbringen, die eigenen Glaubensgeschichten weitererzählen und nun gemeinsam Erfahrungen mit Gott machen.

Festliche Kirchenmusik machte den Gottesdienst auch zu einem musikalischen Erlebnis. Unter der Gesamtleitung von Irmgard Reichl formierten sich die beiden bestens vorbereiteten Kirchenchöre zu einem beeindruckenden Klangkörper. Die Liedkantate „O Heiland reiß die Himmel auf“ für Chor und Orchester von Irmgard Reichl und „Machet die Tore weit“ von Anton Hammerschmidt zollten der Adventszeit Tribut. Die St.-Peter- Spatzen unter der Leitung von Gabriele Schneider, Kirchenmusikerin von St. Peter, sangen sich mit hellen Stimmen und großer Musizierfreude in die Herzen der Gottesdienstbesucher.

Feierlich erklang die „Kleine Orgelmesse in B“ von Joseph Haydn. Der gemeinsame Kirchenchor überzeugte mit großer Klangfülle und klarer Intonation, einfühlsam begleitet vom Orchester Hl. Kreuz. Besonders gelungen war das Solo von Gabriele Schneider, das engelsgleich gesungene Benedictus, zauberhaft begleitet von Josef Reichl an der Orgel. (dn)

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