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Eine gute und eine schlechte Nachricht

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Hochwasserproblem zwingt zum Handeln
Hochwasserproblem zwingt zum Handeln

Indersdorf - Ausbau der Emmeranstraße in Glonn wird vom Indersdorfer Gemeinderat erneut vertagt.

Der Zuhörerraum war gut gefüllt mit Bürgern aus Glonn, als der Gemeinderat am Mittwochabend darüber beriet, wie es mit der Emmeranstraße weitergehen soll. Der Abend hielt dann für die Glonner eine gute und eine schlechte Nachricht bereit.

Die gute Nachricht war, dass die Behandlung „ihres“ Tagesordnungspunktes nach vorn gezogen wurde, damit sie früher wieder heimgehen konnten. Die schlechte Nachricht, dass sie ohne große Neuigkeiten wieder nach Hause gingen. Denn der Gemeinderat traf lediglich die wenig überraschende Grundsatzentscheidung, die Emmeranstraße vernünftig ausbauen zu wollen. Den geplanten Beschluss über die Details verschob das Gremium aber noch einmal.

Die Hochwasserproblematik in der Emmeranstraße war es, wegen der sich der Gemeinderat zum Handeln veranlasst sah. Denn von den im Norden an die Wohnbebauung angrenzenden Äckern schießt immer wieder Oberflächenwasser auf die Straße und in die Ortschaft. Mit einem Regenrückhaltebecken und einer Ableitung am östlichen Ortsrand will man dem Ganzen Herr werden. Details sind hier aber noch zu klären, unter anderem auch Grundstücksfragen.

Vorab sollte nach dem Willen der Verwaltung bereits der Ausbau der Emmeranstraße auf den Weg gebracht werden. Der Meinung von Bauamtsleiter Erich Weisser, das könne man unabhängig voneinander machen, wollte der Gemeinderat allerdings nicht folgen. Beides könne nur zusammen überplant werden, forderte unter anderem Philipp Blumenschein (CSU). Mit 16:2 Stimmen wurde genau das auch beschlossen.

Einig ist man sich im Gremium im Übrigen, dass einerseits „an der erstmaligen Herstellung der Emmeranstraße kein Weg vorbeiführt“ (Bürgermeister Kreitmeir) und andererseits eine möglichst kostengünstige Lösung gefunden werden muss. So soll die finanzielle Belastung für die Anlieger im Rahmen gehalten werden. (tor)

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