1. Startseite
  2. Lokales
  3. Dachau

Eine Halbzeit lang darf der ASV von einer Überraschung träumen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Dachau - Die Überraschung ist ausgeblieben. Die Bayernliga-Handballdamen des ASV Dachau haben das Auswärtsspiel beim neuen Tabellenzweiten TSV Ismaning mit 20:28 (10:8) verloren.

Der TSV Ismaning wurde letztendlich seiner Favoritenrolle gerecht, doch lange sah es nicht nach einem klaren Erfolg des Gastgebers aus. Zur Pause führte der munter drauflos spielende ASV Dachau nämlich noch mit 10:8. ASV-Trainer Christian Guggenberger meinte nach dem Match: „Wir haben einen bemerkenswerte erste Halbzeit gespielt. Auf dieser Leistung können wir im Hinblick gezeigt auf die kommende Aufgaben aufbauen. Das Ismaning in der zweiten Halbzeit das Heft in die Hand nehmen würde, war zu erwarten, aber wir konnten auch in dieser Phase noch einige Zeit gut mithalten.“

Beide Mannschaften brauchten lange, um ins Spiel zu finden. Die Ismaninger Zuschauer sahen eine Heimmannschaft, die überhastet abschloss, viele technische Fehler produzierte und immer wieder an der hervorragend haltenden ASV-Keeperin Elisabeth Grenzmann scheiterte. Die Gäste vom Stadtwald hingegen agierten konzentriert in der Deckung und fanden im Angriff immer wieder Möglichkeiten, um die Ismaninger Torfrau Janine Völkel zu überwinden.

TSV-Trainer Claus Lohmann muss wohl in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn in der zweiten Halbzeit dominierte der TSV Ismaning. Und die Wende hatte auch einen Namen: Helena Hertlein. Die achtfache Torschützin nahm das Heft in die Hand und bewies, warum sie im DHB-Kader spielt. Sie suchte und fand die Lücken in der Dachauer Deckung, glänzte zudem durch ihr variables Anspiel zu den Mitspielerinnen. Bei Dachau schwanden mit zunehmender Spielzeit die Kräfte, im Angriff blieben so technische Fehler nicht aus. Uta Becker, die nun das Ismaninger Tor hütete war nur noch schwer zu überwinden. Als sie klar voran lagen, wechselten die Ismaningerinnen die Torhüterin, und prompt gelangen auch den Dachauerinnen wieder einige schöne Treffer. Vier Tore in Folge durch Katha Imm, Isabell Morgott, Katrin Lichtlein und Monika Schnell brachten Dachau noch einmal zum 25:20 heran, doch in Unterzahl kassier der ASV am Ende noch drei weitere Gegentore. (ge)

Stenogramm

ASV Dachau: Vroni Marquart, Elisabeth Grenzmann -, Eva Krempl, Ines Wawerla 1, Katha Imm 1, Katrin Lichtlein 5, Lena Schmidt 2, Monika Schnell 2, Susl Brunsch 4/1, Anne Gerhards 4/1, Isabell Morgott 1

Auch interessant

Kommentare