Neue ASV-Sporthalle

Stadt genehmigt 250.000 Euro Planungskosten

Dachau - Ein erster Schritt für eine neue Halle des ASV Dachau ist getan: Die Stadt wird im Entwurf zum Haushalt 2017 nun 250 000 Euro für die Planungen der Halle einstellen.

Die Georg-Scherer-Halle ist alt. „Wenn es doof läuft, ist sie nächstes Jahr hin“, hat ASV-Geschäftsführer Andreas Wilhelm im Februar gesagt. Aus diesem Grund stellte der ASV einen Antrag an die Stadt Dachau, Planungskosten für einen Ersatzbau in den Haushalt 2017 einzustellen. Und der Hauptausschuss bewilligte 250 000 Euro für die Planung einzustellen – quasi als erster Anstoß für die neue Halle.

Dass der ASV eine neue Halle braucht, steht fest. Zum einen drohen teure Sanierungen der Scherer-Halle, die 43 Jahre alt ist. Zum anderen steigt der Bedarf des Schulsports mit Einführung der Ganztagsschule ab 2020. Und außerdem „reichen die aktuellen Kapazitäten im ASV durch stark steigende Mitgliederzahlen schon heute nicht aus“, wie Wilhelm in einem Schreiben an die Stadt erläuterte. Wilhelm schätzt grob, dass die Baukosten zwischen 14,5 und 17 Millionen Euro liegen.

Der ASV hat eine Raumplanung vorgelegt, die insgesamt 6000 Quadratmeter umfasst: eine Dreifachsporthalle mit Nebenflächen für Umkleiden, Duschen, Geräteräume und Funktionsräume, eine Tribüne für 1000 Zuschauer, Nebenräume für VIPs und Medien, ein farblich abgesetztes Volleyball-Spielfeld, weitere Sporträume etwa für Fitness, Klettern und den sportmedizinischen Bereich sowie Räume, unter anderem für die Mittagsbetreuung der Grundschule und dden ASV-Vorkindergarten.

Sportreferent Günther Dietz (CSU) schlug vor, dass der ASV ein Gesamtkonzept für das gesamte Areal vorlegen soll – mit Minimal- und Maximallösung. Ähnlich wie beim Hallenbad soll die Differenz in einzelnen Modulen aufgestellt werden. „Es ist wie beim Autokauf“, sagte Dietz. „Wir müssen entscheiden, ob wir nur die Grundausstattung wollen.“

Außer den 250 000 Euro im Haushalt 2017 für die Planungen des ASV sind weitere Investitionszuschüsse an den ASV aufgenommen worden: in den Jahren 2020 und 2021 jeweils fünf Millionen Euro – wobei die Stadt von einem städtischen Finanzierungsvolumen von rund 14 Millionen Euro ausgeht.

Die Mitglieder des Ausschusses standen den Plänen des ASV sehr offen gegenüber und stimmten zu. Einzig Edgar Forster (FW) stellte sich in seinem Kampf gegen die Verschuldung dagegen. no

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