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Endlich gewonnen: Franz Neumüller (links) und Susanne Allers (Fünfte von links) übergaben dem Kleinberghofer Sportleiter Peter Finsterer (Vierter von rechts) die Wanderscheibe sowie den Vereinsvertretern Erinnerungstafeln.

Schützenwettbewerb der Sparkasse

Eintracht Kleinberghofen triumphiert

Dachau - Jubiläum feierte heuer der bei den Schützenvereinen des Landkreises überaus beliebte Schützenwettbewerb der Sparkasse Dachau, der zum 40. Mal ausgetragen wurde und an dem nicht weniger als 73 Vereine teilnahmen. Ein Verein jubelte heuer ganz besonders.

Beim Schützenwettbewerb der Sparkasse Dachau waren die Schützen von Eintracht Kleinberghofen bereits sieben Mal auf Platz zwei und ein weiteres Mal auf Platz drei gelandet. Daher jubelten umso mehr, als feststand, dass sie den beliebten Wettbewerb bei dessen 40. Austragung endlich gewonnen haben.

Kleinberghofens Sportleiter Peter Finsterer durfte im vollbesetzten Brummer-Saal von Großinzemoos die riesige Sparkassen-Wanderscheibe in Empfang nehmen. Die Repräsentanten der Sparkasse, Susanne Allers von der Marketing-Abteilung und Franz Neumüller, der Leiter der Geschäftsstelle Augustenfeld, gratulierten den Kleinberghofern zum Sieg und dem tollen Gesamtergebnis von 658 Ringen.

Ganz dicht auf den Fersen war der Eintracht Germania Prittlbach mit 657 Ringen. Dritter wurde Schützenlust Tandern mit 647 Ringen. Der Titelverteidiger, Ilmtaler Gumpersdorf, musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Es folgten: 5. Wildmooser Egenburg; 6. Gemütlichkeit Lauterbach; 7. Gemütlichkeit Altomünster; 8. Waldfrieden Hebertshausen; 9. Schützengesellschaft Karlsberg Dachau; 10. Jagabluat Großinzemoos. Die Platzierungen zeigen, dass heuer die Schützen aus dem Gau Altomünster besonders gut vertreten waren.

Vor den Schützenmeistern und den Sportleitern aus den Schützengauen Dachau, Altomünster, Massenhausen und Friedberg zeigte Neumüller auf, dass das Schießen um die Sparkassen-Wanderscheibe zum Beginn einer jeden Schießsaison einen besonderen Platz im Terminkalender der Vereine einnimmt. Der Wettbewerb sei mit rund 2000 Teilnehmern der erfolgreichste Schützenwettbewerb im Landkreis. „Jedes Jahr vergibt die Sparkasse Dachau im Rahmen dieses Wettbewerbs Preise im Gesamtwert von 9000 Euro, um die Schützenvereine und somit die Region zu fördern“, so Neumüller mit dem Hinweis, dass die Änderung des Schieß-Modus’ vor drei Jahren neuen Schwung in den Wettbewerb gebracht und ihn dadurch spannender gemacht habe. Durch die Zusammensetzung der Mannschaften, neben Schützenklasse und Aufgelegt-Schützen auch Schüler und Junioren einzubinden, stärke man die Jugendarbeit in den Vereinen.

Neun Vorrundensieger und der ringbeste Gruppenzweite konnten sich heuer für den Endkampf qualifizieren, wobei neben einer ruhigen Hand auch das Glück bei der Gruppenauslosung eine kleine Rolle spielte. Im Einzelwettbewerb Luftgewehr gab es fünf Schützen mit 99 Ringen: Erich Schallmair (Germania Prittlbach), Norbert Gau (Eichenkranz Unterweikertshofen), Alexander Finsterer (Eintracht Kleinberghofen), Martin Stempfl (Germania Prittlbach) und Matthias Rager (Jagabluat Großinzemoos). Mit jeweils 98 Ringen folgten Martin Fest (A&E Pellheim), Sonja Reiner (Einigkeit Karpfhofen), Sonja Pfündl (Glück Niederdorf), Markus Kerle (Lindenblüte Wollomoos) und Sabrina Junge (Tannengrün Biberbach).

Die „älteren Semester“ im Kreise der Schützen wählten größtenteils die Disziplin „Aufgelegt“. Dass es hier aber gleich zwölf Teilnehmer gibt, die das Höchstmögliche, nämlich 100 Ringe, schossen, verdient besondere Anerkennung. Die 100-Ringe-Schützen sind: Hermann Warschat (Einigkeit Etzenhausen), Wilhelm Buxeder (Gemütlichkeit Altomünster), Bernhard Huppert (Vorm Wald Odelzhausen), Monika Gerland (Tannengrün Oberroth), Willi Thoma (Veronika Oberbachern), Thomas Grassl (Frohsinn Udlding), Robert Butz, Willibald Lochner, Josef Mair, Heinz Schneele und Elisabeth Massury-Butz (alle Alpenrose Unterzeitlbach) sowie Georg Thätter (Landschützen Großberghofen).

Bei den Luftpistolenschützen konnte sich die Karlsfelderin Sabine Greiner mit 96 Ringen durchsetzen, vor Richard Westermeier (Wildmooser Egenburg) und Rebecca Massinger (Klosterschützen Indersdorf), die jeweils 95 Ringe erzielten.

Preise in Form von Weinkörben gab es auch für die besten Blattl-Schützen, und da führte Ingrid Pfaffelmoser von Tannengrün Biberbach mit einem 18,1-Teiler souverän die Rangliste an, vor Claudia Gruber von Tannenbaum Wiedenzhausen (29,1) und Hermann Schneider von Pipinsgilde Pipinsried (29,6). Mit Abstand bester Blattlschütze mit der Luftpistole war Vitalis Glas von Hubertus Bergkirchen, der einen 95,2-Teiler erzielte. Den Jugendpreis, ein iPhone, gewann der 17-jährige Nachwuchsschütze Andreas Brandmair von Germania Prittlbach mit einem 40,8-Teiler. (ost)

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