Routine sticht! Sechzig siegt dank Oldie-Toren bei Grünwalder-Rückkehr

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Ausgezeichnete Schüler: Anna Schöngruber, Chendra Stücken, Simon Reischl und Olivier Frank (vorne von links mit ihren Zeugnissen), alle aus der Klasse 9a, eingerahmt von Rektor Hans Ulrich Hacker, Susanne Pfundmair, Klassenleitung 9b, Kerstin Wagner, Klassenleitung 9a, Wolfgang Hörl, Georg Osterauer, Angelika Börkey, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende und Elternbeirätin Anne-Marie Schmid (v.l.).

Schule Erdweg

Das gute Ende eines Lebensabschnitts

Erdweg - Es war ein besonderer Anlass und der Abschluss eines teils stressigen Jahres. Am Donnerstagabend erhielten 36 junge Damen und Herren ihr Abschlusszeugnis der Schule Erdweg.

Mit einem bunten Programm und einem anschließenden kalten Buffet gestaltete die Schule Erdweg die Entlassfeier in der voll besetzten Aula. Die Schüler selbst leisteten dazu ebenfalls ihren Beitrag, beispielsweise als sie darstellten, warum Schüler, Eltern und Lehrer sich jeweils aus anderem Grund über diesen Tag freuen, aber im Grunde alle gemeinsam das Ende eines Lebensabschnitts und den Beginn eines neuen Abschnitts feiern. Eine kleine Abordnung der Schüler dankte den Eltern, Lehrern und Mitschülern und schickte besonderen Dank in Richtung ihrer Klassenleiterinnen, Kerstin Wagner, 9a („Großen Respekt dafür, dass Sie uns ertragen haben“), und Susanne Pfundmair, 9b („Sie haben immer das Beste aus uns rausgeholt.“). 28 von ihnen schafften den Quali, die übrigen Schüler erhielten das Zeugnis über den erfolgreich bestandenen Hauptschulabschluss. Die vier Besten des Jahrgangs wurden eigens hervorgehoben. Mit 1,7 haben Olivier Frank und Simon Reischl abgeschlossen. Den Schnitt von 1,8 erreichten Anna Schöngruber und Chendra Stücken.

Rektor Hans Ulrich Hacker erklärte in seiner Rede, dass nun die Zeit gekommen sei, „selbst zu entscheiden, was man tun will“. Eine Zeit, in der das Leben Aufgaben stellt. Die Lehrkräfte hätten sich in alle den Jahren bemüht, „nicht nur rein fachliches Wissen nahe zu bringen, sondern auch verständlich zu machen, dass es bestimmter Werte bedarf, um im Leben zurecht zu kommen. Für solche Werte einzutreten und seine Meinung nachhaltig zu vertreten, „das ist ein Stück praktischer Zukunftsgestaltung“, so Rektor Hacker.

Erdwegs Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Georg Osterauer sah in dem Zeugnis die Bestätigung, „dass man Euch auch zukünftig etwas zutrauen kann“. Es reiche aber nicht, nur Talent zu haben. Es brauche unter anderem auch Zutrauen zu sich selbst und Neugier. „Mehr wissen zu wollen und neugierig zu sein, das ist eine Lebenseinstellung, die ich Euch mitgeben will“, sagte Georg Osterauer.

Wolfgang Hörl, zweiter Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schwabhausen, betonte, dass mit dem Ende der Schulpflicht die „Freiheit“ beginne, Freiheit aber auch Verantwortung bedeute: für Euch, die Familie und Gesellschaft. Wolfgang Hörl rief dazu auf, die Verantwortung anzunehmen „in Familie, Beruf und auch im Ehrenamt“.

Bevor die Klassenlehrerinnen und Rektor Hacker die lang ersehnten Zeugnisse aushändigte, übergaben Mitglieder des Elternbeirats an die Absolventen, aber auch an die vielen guten Geister in der Schule Blumen. Die Schüler ihrerseits kürten unter anderem den häufigsten Kaffeetrinker (Werner Glanz) oder mit Clarissa Vogg die netteste Lehrerin.

Den musikalischen Rahmen setzte die Orffgruppe der Klasse 3b unter der Leitung von Angelique Witschel und die ganze Klasse 3b mit Michaela Drüssler.

Sabine Schäfer

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