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Im Gartenbereich des alten Schulhauses in Walkertshofen könnte unterirdisch das neue Schützenheim von Eichengrün Walkertshofen entst ehen. Falls alle zustimmen. 

Eichengrün Walkertshofen

Schnelllösung unterirdischer Schießstand

Ein neues Domizil müssen sich die Schützen von Eichengrün Walkertshofen suchen, wenn der Pachtvertrag mit der Gaststätte Bockschneider demnächst ausläuft. Eine mögliche Variante haben sich die Schützen selbst überlegt. Der Vorschlag fand auch im Gemeinderat Erdweg Gefallen.

Von Sabine Schäfer

Erdweg – Noch bis zum Ende der Schießsaison 2018/19 können die Eichengrün-Schützen die Schießstände im mittlerweile geschlossenen Gasthaus Bockschneider benutzen. Dann ist voraussichtlich Schluss. Die weitere Nutzung des Hauses ist ungewiss. Noch vor zwei Jahren war ein Neubau samt Wohnungen auf dem Gelände des alten Lehrerhauses angedacht. Diese Variante wurde wegen der schwierigen Hanglage aber verworfen.

Am Dienstagabend stellte Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt eine neue Variante für 12 bis 13 Schießstände vor.. Und die haben sich einige Verantwortliche des Vereins selbst überlegt. Im Gartenteil des gemeindlichen Schulhauses in Walkertshofen soll ein unterirdischer Bau entstehen. Nach Beendigung der Baumaßnahme wäre der Schulgarten sogar weiter nutzbar. Oberirdisch wären nur zwei Treppenabgänge zu erkennen. In einer zweiten Ausbaustufe könnte auch das Erdgeschoss des alten Schulhauses einbezogen werden für eine Begegnungsstätte, die die Schützen und andere Vereine nutzen können.

Diese Variante würde auch alle Kriterien für einen Zuschuss erfüllen, erklärte der Gemeindechef. Außerdem sei sie deutlich billiger als ein oberirdischer Neubau. Hier würden nur der Bau an sich und die Kosten für die Dämmung anfallen, nicht aber beispielsweise ein kostenspieliger Dachaufbau. Vieles würden die Schützen auch in Eigenregie erledigen.

Bürgermeister Blatt sowie Peter Eisenhofer und Rainer Loderer (beide CSU) fanden den Vorschlag „sehr sympathisch“, da das Schulhaus wieder eine gelebte Nutzung erfahre. Derzeit wird das Haus nämlich nur vom Hutter-Museumsverein als Depot genutzt. Blatt hat jedoch bereits mit der Vorsitzenden des Vereins, Hannelore Zeller, gesprochen und ihr versichert, dass der Nutzungsvertrag nicht einfach auf die Schnelle gekündigt werde.

Es gibt schließlich noch das Problem des Denkmalschutzes. Der hat bei dem gemeindeeigenen Haus nämlich mitzureden. Deswegen muss die Variante erst mit der Behörde abgeklärt werden. Ist das erledigt, muss der Schützenverein in einer außerordenlichen Versammlung seinen Mitgliedern den Plan vorstellen und absegnen lassen. Der Gemeinderat nahm die Planung daher zunächst nur wohlwollend zur Kenntnis. Einmütig. Und damit hat das Gremium ein Zeichen gesetzt, dass man sich diese Variante vorstellen kann.

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