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Erdweger Konzepte für Glonninsel und Sportgelände

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Die Glonninsel wird unter anderem für die Lagerung von Erdaushub genutzt.
Die Glonninsel wird unter anderem für die Lagerung von Erdaushub genutzt. © Schäfer

Gut gefüllt war der Tafernsaal im Wirtshaus am Erdweg bei der Bürgerversammlung. Einer der eifrigsten Fragesteller: Johannes Böhm.

Erdweg - Böhm erkundigte sich unter anderem nach dem Stand des Integrierten Städtebaukonzepts (Isek) für die Gemeinde Erdweg, speziell was das Sportgelände, mögliche Gewerbeflächen und die sogenannte Glonninsel am Ortsausgang in Richtung Petersberg angeht.   

Glonninsel wird derzeit als Zwischenlager genutzt

Zur Glonninsel erläuterte Bürgermeister Christian Blatt das Verfahren eines Wettbewerbs, den die Gemeinde für ein Bebauungskonzept der Glonninsel ausgeschrieben hatte. Derzeit nutzt die Gemeinde das Areal selbst vor allem als Zwischenlager für Bodenaushub, wie beispielsweise von den Kinderhäusern. Hier findet auch die obligatorische Beprobung des Bodens statt, bevor dieser zur Deponie gefahren werden kann. „Momentan sind wir froh, dass wir diesen gemeindlichen Grund so nutzen können“, erklärte der Gemeindechef, der sich zu Böhms zweitem Punkt, den Gewerbeflächen, vorerst nicht äußern wollte. Nur so viel: „Das ist in Arbeit.“

Corona war der Grund, warum man nicht nur beim weiteren Fortgang der Glonninsel-Entwicklung, sondern auch bei der Verlagerung des Sportgeländes, die seit über 20 Jahren im Gespräch ist, hinterherhinke.

Der vorhergehende Gemeinderat habe bereits die Grundsatzentscheidung dafür getroffen, der aktuelle habe dann Geld in die Hand genommen für ein Raumordnungsstrukturkonzept in drei Abschnitten: für den Sportplatz, die Verlegung des Park & Ride-Platzes auf die andere Seite und eine Jugendfläche, soweit das Areal jenseits der Glonn dies hergebe. Das Konzept sei 2019 in der Verwaltung eingegangen, als Grundlage für weitere Gespräche im Gemeinderat. 2020 sei wegen der Pandemie damit aber erst einmal Schluss gewesen, erklärte Christian Blatt.

Die Verlegung des SpVgg-Geländes ist im Wesentlichen nötig, weil es kein Erweiterungspotenzial gibt und es zu nah an der Bebauung liegt, was immer wieder zu Konflikten geführt hat. Die Anlage, besondera das Sportheim, sei zudem sanierungsbedürftig. Weiterer Bericht zur Versammlung folgt.

sas

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