Gesetzbücher (Symbolbild).
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Brutale Übergriffe wirft die Staatsanwaltschaft dem 33 Jahre alten Mann aus Erdweg vor (Symbolbild).

Erdweger wegen Missbrauchs seiner Freundin vor Gericht

Hat er seine Freundin gewürgt und vergewaltigt?

  • Nina Gut
    VonNina Gut
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Ein Mann aus Erdweg steht vor Gericht. Der 33-Jährige soll seine Freundin mehrfach brutal attackiert und sogar vergewaltigt haben.

München/Hebertshausen/Erdweg – Weil er seine 29 Jahre alte Lebensgefährtin aus Hebertshausen vergewaltigt, geschlagen, gewürgt und bedroht haben soll, muss sich ein 33-jähriger Messebauer derzeit vor dem Landgericht München II verantworten.

Die Anklage klingt brutal. Im September 2020 soll der Erdweger seine Freundin vergewaltigt haben. Bald danach gab es Kopfnüsse und Schläge. Am Abend des 23. Oktober eskalierte die Situation dann: Bewaffnet mit Gaspistole und Taschenmesser, drohte er der Frau, ihren Ex-Mann und Vater ihrer Kinder „auszulöschen“, sollte sie den Kontakt nicht abbrechen. Er beleidigte sie aufs Übelste, schmiss ihr Handy gegen die Wand, versetzte ihr eine Kopfnuss. Bei einem Kampf ums Handy würgte er sie, schlug ihren Kopf gegen den Boden und drohte ihr, dass es für sie „kein Morgen geben wird“. Noch am selben Abend wurde er festgenommen und sitzt seitdem in U-Haft.

Neben den Beziehungstaten wirft ihm die Staatsanwaltschaft noch weitere Taten vor: Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Drogenhandel. Auch Waffen fanden sich: ein Baseballschläger, Messer, eine Schreckschusspistole und ein Teleskopschlagstock. Der Prozess dauert an.

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