Produkt bei Edeka wegen „Extra-Zutat“ zurückgerufen - zwei Viertel in München sind betroffen

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Kinderhäuser und Krippen in Erdweg

Bedarf langfristig ermitteln

Die vorschulische Betreuung in der Gemeinde Erdweg ist gesichert. Damit dies auch so bleibt, lässt der Gemeinderat eine Bedarfsplanung erstellen. Professionell.

Von Sabine Schäfer

Erdweg – Die Anmeldezahlen in den Kindergärten und den Krippen sprechen für sich: Bis auf vier Plätze im Kindergarten Welshofen sind alle Plätze in den Kindergärten der Gemeinde Erdweg belegt. Bei den beiden Krippen gibt es sogar eine Warteliste für elf Kinder, die zum September 2018 noch keinen Platz haben. Als Übergangslösung hat sich der Gemeinderat Erdweg gegen eine Stimme dazu entschlossen, den Turnraum im Kinderhaus St. Martin zur befristeten Nutzung für eine Kleinkindgruppe umzubauen. Dazu muss die bauliche Situation geprüft und beim Landratsamt ein Antrag auf Umnutzung gestellt werden.

Eine Containerlösung bei der Krippe in Welshofen schien zu aufwändig, da dafür auch zunächst Grund angepachtet werden müsste.

Damit in der Zukunft genügend Kindergarten- und Krippenplätze zur Verfügung stehen und die Rechtspflicht abgesichert ist, ist eine grundlegende Bedarfsplanung notwendig. Und das alle fünf Jahre. Dabei will sich die Gemeinde Erdweg nicht wie früher auf eine Elternbefragung verlassen, sondern eine fundierte Ermittlung ausarbeiten lassen. Einstimmig entschied das Gremium in einem weiteren Beschluss, die Bedarfsplanung durch den Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, langjähriger Partner der Gemeinde, erstellen zu lassen. Kosten: zwischen 5000 und 10 000 Euro. Viele der Daten liegen dem Planungsverband bereits vor (Flächennutzungsplan). Die Gemeinde rechnet damit, dass eine solche Analyse in zwei bis drei Monaten vorgelegt werden kann.

Berücksichtigt würden dabei unter anderem Zuzüge, die Ausweisung neuer Baugebiete und somit eine Prognose für die nächsten 15 Jahre.

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