Gemeindliche Jugendarbeit

Akzeptiert und respektiert

Seit etwa drei Jahren arbeitet Janusz Rys als Jugendpfleger in der Gemeinde Erdweg. Und erntet allseits viel Lob. So auch im Gemeinderat Erdweg, als er jetzt routinemäßig seinen Tätigkeitsbericht vorlegte.

Erdweg – Das ganze Jahr über versucht Jugendpfleger Janusz Rys mit den Jugendlichen in Kontakt und vor allem im Gespräch zu bleiben. Deswegen legte er auch eine lange Liste vor von Tätigkeiten im Juz und außerhalb.

Im Jugendzentrum selber ist immer etwas zu tun. So haben Jugendliche zusammen mit Flüchtlingen im vergangenen Jahr den Kellerraum entrümpelt, gereinigt und gestrichen. Dort soll eine Fahrradwerkstatt entstehen. Fertig sind die Jugendlichen allerdings noch nicht. „Manchmal fehlt eben ein bisschen die Motivation und die Zeit“, erklärte Janusz Rys, betonte aber, dass er viel Wert auf den erzieherischen und pädagogischen Aspekt lege.

Aber es wurde auch gefeiert: Im Pfarrheim Kleinberghofen wurde beispielsweise eine gut besuchte U18-Party organisiert.

Der Kinobus nach Aichach war im vergangenen Jahr ebenfalls ein großer Erfolg. Er nimmt Kinogänger aus vier Ortschaften mit.

Auch der Sport spielt eine große Rolle. So wurden auf dem Sportplatz neue Tore aufgestellt, im Juli fand dann ein Fußballturnier statt. Ein besonderes: Beim Intergrations-Cup mit 12 Teams aus 12 Ortschaften ging es speziell um Sport mit Flüchtlingen. Das Turnier veranstaltete der Helferkreis Asyl in Zusammenarbeit mit dem Gemeindejugendpfleger.

Der Hof des Juz wurde mittlerweile zum neuen Treffpunkt für die Jugendlichen. Der Treffpunkt am Maibaum in Erdweg ist somit weitaus weniger frequentiert als früher. Die Beschwerden der Anwohner haben folglich abgenommen, resümierte Rys. Die Jugendlichen wollen sich im Übrigen stärker einbringen und helfen bei der örtlichen Nachbarschaftshilfe mit.

Das Ferienprogramm wurde nach Aussage des Jugendpflegers sehr gut angenommen. Etwa die Hälfte der 29 Angebote wurde gebucht. Mit dem neu gegründeten Kulturverein wurde zudem ein Musikworkshop durchgeführt. Im Wirtshaus am Erdweg fand außerdem eine Kunst-Vernissage mit 120 Werken der Kinder und Jugendlichen statt.

Mit der Grund- und Mittelschule gibt es ebenfalls eine gute Zusammenarbeit. Im Rahmen der Projekttage für die 7. und 8. Klassen sowie für die Übergangsklasse gab es einen Workshop im Juz.

Das voll gepackte Programm von Janusz Rys veranlasste Bürgermeister Georg Osterauer zu einer kleinen Lobeshymne. Die gemeindliche Jugendarbeit sei ohne ihn nicht mehr vorstellbar. Osterauer: „Sie besitzen zudem eine sehr hohe Akzeptanz bei den Jugendlichen.“

Sabine Schäfer

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