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Begeisterten mit einem Valentin-Sketch: Rainer Loderer und Julia Bühl. 

Großberghofen feiert 1200-Jähriges mit einer Festwoche

Eine ganze Woche lang hat der Ortsteil Großberghofen sein 1200- jähriges Bestehen gefeiert. Mit einer Ausstellung, einem Festgottesdienst, Vorträgen und einem bunten Abend als Krönung.

Großberghofen – Schnell füllte sich die Schneiderbauer-Halle in Großberghofen mit vielen gut gelaunten Gästen. Bürgermeister Christian Blatt, selbst Großberghofener, fungierte als Gastgeber, stellvertretend für die Dorfgemeinschaft. Er freute sich über die zahlreichen Gäste und die gelungene Festwoche, die die Großberghofener Vereine mit ihm für das Dorf auf die Beine gestellt hatten. Unter den Ehrengästen war auch stellvertretender Landrat Helmut Zech, der die Wichtigkeit der Teilnahme am Dorfleben und des ehrenamtlichen Engagements der Mitbürger betonte, die einen Ort erst richtig zur Heimat werden lassen.

Prof. Dr. Wilhelm Liebhart erklärte im Schnellverfahren noch die Bedeutung der Urkunde aus dem Jahr 818, in der Perchhoven zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde und damit in die Geschichte eintrat. Damit wurde der gemütliche Teil des Festabends eingeläutet. Die Theatergruppe der GGG (Gemütlichkeit Geselligkeit Großberghofen) erfreute die Gäste mit Sketchen von Karl Valentin, die die Schauspieler unter der Leitung von Franz X. Paula gekonnt umsetzten. Die skurrilen Szenen vom Hunderl, dem Regenschirm, vom Radfahrerpech, vom Fußball oder bei der Berufsberatung haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

Schließlich zog die von Joseph Höckmayr organisierte Musikband ein. Höckmayr nannte die Gruppe „Die Zusammengewürfelten“, denn die sechs Musiker aus verschiedenen Gruppierungen spielten nur an diesem Abend zusammen. Die Zuhörer belohnten die Musikanten mit viel Applaus für die gute Auswahl der Stücke und die gekonnten Darbietungen. Später wagten sogar einige Paare ein oder mehrere Tänzchen.

Zum Gelingen der Festwoche in Großberghofen hatte maßgeblich der Förderverein Hutter-Heimatsammlung unter dem Vorsitz von Hanni Zeller sowie Blasius Thätter beigetragen, indem er den Organisatoren die historischen Grundlagen seiner Heimatforschungen zur Verfügung gestellt hatte und selbst im Lauf der Festwoche einen äußerst gut besuchten Vortrag über die Großbrände in Großberghofen hielt. Mit 150 Besuchern war auch der Vortrag von Prof. Wilhelm Liebhart im Schützenheim äußerst gut besucht. 

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