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Eine überaus große Trauergemeinde begleitete gestern auf dem Friedhof in Walkertshofen Bürgermeister Georg Osterauer auf seinem letzten Weg. Vor dem großen Blumenmeer die Geistlichkeit.

Georg Osterauer starb mit 61 Jahren

Der letzte Weg von Erdwegs Bürgermeister - Große Anteilnahme 

Eine große Trauergemeinde kam am Donnerstagnachmittag, um Erdwegs Bürgermeister auf seinem letzten Weg zu begleiten. Georg Osterauer war mit 61 Jahren gestorben.

Erdweg/Walkertshofen – Überaus groß war das Trauergeleit bei Gottesdienst und Beerdigung von Bürgermeister Georg Osterauer in St. Maria Himmelfahrt in Walkertshofen. Bis zum Beginn des Gottesdienstes standen die vielen Trauernden noch vor dem Sarg des allzu früh verstorbenen Bürgermeisters der Gemeinde Erdweg Schlange und konnten gar nicht alle mehr Abschied nehmen.

Längst war in der Pfarrkirche kein Platz mehr frei, als Pfarrer Marek Bula zusammen mit Pfarrer Josef Mayer vom Petersberg den Trauergottesdienst begann. Die große Zahl der Trauernden sei ein Beweis für die Beliebtheit des im Alter von 61 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorbenen Bürgermeisters, betonte Pfarrer Bula in seiner Predigt. Er bezeichnete Osterauer als „Mensch für die Menschen“. Pfarrer Bula konnte ihn kurz vor seinem Tod im Kreise seiner Familie nochmals besuchen und erzählte davon, dass Osterauer bereit gewesen sei, sein Schicksal anzunehmen.

Bula sprach von einer großen menschlichen Wärme des Verstorbenen. Georg Osterauer werde deshalb schmerzlich vermisst. Gerade auch in der Pfarrei Maria Himmelfahrt wirkte er viele Jahre im Pfarrgemeinderat, später als Vorsitzender, 24 Jahre war er Mesner in seiner Pfarrkirche, viele Jahre wirkte er bei der Gestaltung der Wortgottesdienste mit. Die Arbeit mit den Menschen habe ihm schon aus sozialer und christlicher Verantwortung große Freude bereitet.

Pfarrer Bula dankte dem Verstorbenen von Herzen für seinen unermüdlichen Einsatz. Auf dem letzten Weg begleiteten ihn neben seiner Familie und Verwandten ein große Zahl von politischen Weggefährten, Freunden aus seinem Arbeitsumfeld und den Vereinen der Gemeinde Erdweg. Gekommen war auch Landrat Stefan Löwl mit den Stellvertretern Marianne Klaffki und Helmut Zech, alle Bürgermeister des Landkreises, aber auch frühere Bürgermeister und Kreisräte. Auch sein Vorgänger im Bürgermeisteramt, Michael Reindl, war unter den Trauergästen.

Osterauer habe eine Vielzahl „goldener Spuren“ in der Gemeinde hinterlassen

Eine ganze Reihe von Vereinen, insbesondere die Feuerwehren, waren mit ihren Fahnenabordnungen vertreten. Im Namen der Gemeinde, des Gemeinderates und der Verwaltung würdigte 2. Bürgermeister Christian Blatt die Verdienste des verstorbenen Bürgermeisters. Georg Osterauer habe eine Vielzahl „goldener Spuren“ in der Gemeinde aber auch in den Herzen der Menschen hinterlassen. Mit ihm verliere die Gemeinde einen verlässlichen, sympathischen und loyalen Menschen. Seiner Ehefrau Johanna mit den drei erwachsenen Kindern sprach er die Anteilnahme aus.

Seit 1990 engagierte sich Osterauer auf kommunalpolitischer Ebene, gehörte während dieser Zeit als Gemeinderat verschiedenen Ausschüssen an. 2014 wurde er als Bürgermeister gewählt. Sein großes Gottvertrauen und die Liebe zur Natur waren ein wichtiger Teil des Wertefundaments, sagte Christian Blatt.

Landrat Stefan Löwl sagte, eine lebendige Bürgergesellschaft brauche solche Menschen wie es Georg Osterauer war. Auch im Kreistag habe er er seinen herzhaften Humor geschätzt und könne sich an viele gute Gespräche erinnern.

fh

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