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Referierte über Dachau Agil im Gemeinderat Erdweg: Marcel Fath.

Ideensammlung für Förderprojekte

Dachau-Agil-Vorsitzender Marcel Fath zu Gast im Erdweger Gemeinderat

In seiner Funktion als neuer Vorsitzender von Dachau Agil kam Marcel Fath in den Gemeinderat Erdweg. Dabei sprach er über Ideen für neue Förderprojekte.

Erdweg – Die Vorstellungsrunde als neuer Vorsitzender von Dachau Agil führte Marcel Fath in den Gemeinderat Erdweg. Und da brachte er sich gleich mit einem Kompliment an die Gemeinde gut ein: „Ich muss als Bürgermeister einer anderen Gemeinde neidisch sein wegen so eines wunderschönen historischen Gebäudes“, sagte Fath zum Wirtshaus am Erdweg. Die barrierefreie Generalsanierung des denkmalgeschützten Hauses durch die Gemeinde Erdweg und eine Interessengemeinschaft wurde im Jahr 2015 abgeschlossen und unter anderem auch von Dachau Agil mit rund 30 000 Euro gefördert.

Finanziell unterstützt wurde zudem der meditative Wanderweg zwischen Altomünster und dem Petersberg sowie die Neugestaltung der archäologischen Abteilung sowie der Abteilung Ortsgeschichte des Hutter-Museums Großberghofen. „Es sind noch Fördergelder vorhanden“, erklärte Marcel Fath. Die Frage sei, wo es denn hingehen solle.

Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt setzt Prioritäten auf vernetztes Arbeiten und auf den Freizeitbereich. Dies sah auch Marcel Fath so. Gerade in Corona-Zeiten liege die Frage nahe, „wo kann ich hier in der Natur meine Freizeit verbringen?“. Dazu gehöre unter anderem der Ausbau von Geh- und Radwegen.

Ein weiterer Schwerpunkt, so Blatt, sei die Nahversorgung. Auch wenn Nachbarschaftshilfe und Ehrenamt im Gemeindebereich sehr gut funktioniere, fehle der Ansatz, um vor Ort konkurrenzfähig zu sein. Vor Jahren habe es deswegen einen Einkaufsbus für die Ortsteile gegeben, damit Leute, die nicht mobil sind, auch in den Supermarkt können. „Wir müssen überprüfen, ob jetzt wieder Bedarf besteht, um regional einkaufen zu können“, sagte Blatt.

Mobilität bietet die Gemeinde Erdweg im Übrigen auch im Kleinen. Der Gemeindechef pries einmal mehr die beiden gemeindlichen E-Scooter an, die von jedem Interessenten kostenlos ausgeliehen werden können. Momentan stünden sie nur in der Garage.

Sabine Schäfer

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