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Das Graberl ist rechtzeitig fertig geworden. Das Graberlschauen im Museum ist an Karfreitag von 14 bis 17 Uhr möglich. 

Förderverein Hutter-Heimatsammlung

Alles wird schön und neu

Viel Arbeit liegt hinter ihnen und genauso viel auch noch vor den Mitgliedern des Vereins Hutter-Heimatsammlung in Großberghofen. Bei der Jahresversammlung im Pfarrhof zog Vorsitzende Hannelore Zeller Bilanz.

Von Sabine Schäfer

Großberghofen – Würde jemand die Veranstaltungen des vergangenen Jahres zusammenzählen, käme nicht mal eine Handvoll heraus. Die Mitglieder unternahmen einen Ausflug zum Schloss Unterweilbach, zusammen mit der GGG-Theatergruppe drehte der Verein einen historisch angehauchten Film über den „Goldfund von Gaggers“ und traditionell wurde ebenfalls der Advent im Museum organisiert. Doch hat sich diese Veranstaltung im Freien abgespielt, denn im Museum selbst war „Baustelle“.

Seit März 2017 hatten die Mitglieder aber genug damit zu tun, alle Gegenstände auszuräumen, abzuhängen, zu verkleiden und im Depot in der alten Schule Walkertshofen zu lagern. Grund: die längst fällige Renovierung, die Umbauten zur Feuersicherheit und der Einbau einer modernen Heizung. Die Arbeiten am gemeindeeigenen Haus hat die Gemeinde selbst erledigt. Kosten: rund 45 000 Euro. Der Verein selbst durfte sich für die eigenen Arbeiten über eine Leader-Förderung von Dachau-Agil freuen und diverse andere Spenden.

Doch alle „Begleiterscheinungen“ blieb eben am Verein hängen. Dabei entdeckten die rührigen Männer und Frauen beispielsweise drohenden Schimmel an alten Trachten oder anderen Kleidungsstücken. Also wurden diese an langen Leinen im Garten zum Lüften und Trocknen aufgehängt und fachgerecht eingelagert. In Eigenregie wurde zudem gemalert, gezimmert oder neu gebohrt.

Inzwischen ist der Verein jedoch so weit, dass die archäologische Abteilung, die ohnehin umgestaltet werden sollte, wieder bestückt werden kann. Es werden neue Texte gedruckt und die Beleuchtung wird adäquat eingerichtet. Die Neugestaltung der Ortsgeschichte kommt ebenfalls voran. „Alles riecht ganz neu und es ist schön geworden“, freute sich Hannelore Zeller mit den fast 50 Mitgliedern an diesem Abend. Die neu gestalteten Ausstellungsräume sollen am Tag des Denkmals am 9. September eröffnet werden. Dazwischen werden Museum und Café immer wieder tageweise geöffnet. Außerdem beteiligt sich der Verein an den Feierlichkeiten zu „1200 Jahre Großberghofen“, die vom 24. Juni bis 1. Juli dauern (gesonderter Bericht folgt).

Mittlerweile hat sich der Verein ein neues Logo gegeben, entworfen von Ernst Erhorn. Über dem Schriftzug „Hutter Museum“ zeigt es ein orange-farbenes Dreieck, das den Giebel des Pfarrhofs in der Farbe von römischen Ziegeln darstellen soll.

Ohne Diskussion stimmte die Versammlung noch zu, dass der kommissarische Kassier Dr. Hans Waldmann dieses Amt ein Jahr weiterführt. „Dann muss aber Ablösung kommen“, so Waldmann. Für die Zukunft wünscht sich Hannelore Zeller ohnehin mehr junge Neumitglieder.

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