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Stefanie List klagte über zu viele Laster.

Rege Bürgerversammlung in Kleinberghofen

Gute Nachrichten zur Staatsstraße 2047

Rege diskutierten die Kleinberghofener bei ihrer Bürgerversammlung im Bürgerhaus. Dabei hatte Gemeindechef Christian Blatt eine besondere Nachricht für sie im Gepäck.

Kleinberghofen – Das Thema Staatsstraße interessiert jedes Mal. Erfreulich die Nachricht daher, dass sich die Gemeinde wegen der Ortsdurchfahrt (Staatsstraße 2047) in Planungsvereinbarungen mit dem Staatlichen Bauamt befindet. Bürgermeister Blatt rechnet mit einem möglichen Baubeginn im Jahr 2023 oder 2024.

Verkehr

Fragen zur St.-Martin-Straße werden ebenfalls in fast jeder Bürgerversammlung in Kleinberghofen gestellt. Stefanie List klagte beispielsweise über „rücksichtslosen Lkw-Verkehr“ und forderte Tempo 30 bis zum Bahnhof oder zur Staatsstraße. Bürgermeister Blatt informierte sie und die rund 60 Besucher jedoch über die Auffassung der Polizei, dass hier keine Gefährdung bestehe und deshalb Tempo 30 nicht befürwortet werden könne. Weil es sich um eine Gemeindeverbindungsstraße handele, sei auch keine Tonnagen-Begrenzung für Laster möglich. „Aber wir bleiben dran“, so Blatt.

Silke Melms nerven die Störungen und Ausfälle der S-Bahn, speziell der S2. Die Bitte der Bürgermeister, die an der S-Bahn anliegen, sei gewesen, bei der MVV-Tarifumstellung in Qualität statt in billigere Fahrkarten zu investieren, so Blatt. Er setzt jetzt seine Hoffnung auf die zweite Stammstrecke, „denn wenn die Stammstrecke hüstelt, stehen alle Linien“. Hier werde von Bürgermeistern und vom Landrat immer wieder „extrem Druck aufgebaut“.

Umwelt

Silke Melms wollte außerdem wissen, wie man alte Heizungen auf erneuerbare Energien kostengünstig umstellen soll, „wenn es die gar nicht gibt“. Christian Blatt sprach von einem künftigen Energiekonzept Erdweg-Mitte, das Modellcharakter haben soll, nachdem das Bürgerwindrad, das den Stromverbrauch positiv gestalten sollte, die Bevölkerung eher spalte. Nahwärmenetze sollen künftig in Bebauungspläne eingearbeitet werden.

Einkaufsmöglichkeiten

Renate Höchtl stellte fest, dass viel Geld in andere Gemeinden wie Altomünster getragen werde, weil es in der Gemeinde Erdweg nur einen Supermarkt gibt. Der Gemeindechef betonte, das Problem sei die fehlende Fläche – ebenso wie bei Gewerbe. Es zeichne sich aber möglicherweise zum Thema Supermarkt eine Lösung ab.

Beleuchtung

Michael Flamensbeck findet die Beleuchtung in der St.-Martin-Straße zu dunkel und die Leuchten zu alt. Christian Blatt betonte, dass die Kommune jährlich rund 15- bis 35 000 Euro in die Erneuerung von Straßenlampen reihum investiere.

sas

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