Bob-Dylan-Plkat
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Mit einem Abend zu Ehren von Bob Dylan startet der Kulturverein Erdweg in den Herbst.

Vorverkauf für die Konzerte ist bereits gut angelaufen

Kulturverein Erdweg startet in den Herbst

Der Erdweger Kulturverein startet wieder durch. Zum Auftakt gibt es eine Nacht zu Ehren eines großen Meisters der Musik.

Erdweg – Der Kulturverein Erdweg erwacht nach der Pandemie langsam aus dem Dornröschenschlaf. „Die Menschen lechzen förmlich nach kulturellen Angeboten“, hatte die Vorsitzende des Kulturvereins, Gesa Blaas, schon mit ihrem Mosaikprojekt festgestellt.

Gesa Blaas hatte ohnehin viel unternommen, um den Kulturverein mit seinen Mitgliedern über die schwere Zeit hinwegzuhelfen. So hat sie durch regelmäßige Mails oder Briefe Kontakt zu den Mitgliedern gehalten und in der Lockdown-Zeit die Kultur zu den Mitgliedern nach Hause gebracht in Form von einem kleinen „Glücksbüchlein“ mit Geschichten und Gedichten rund ums Glück. Dafür habe sie „ein tolles Feedback bekommen“, freut sich Gesa Blaas. Und auch darüber, dass alle Mitglieder dem Verein die Treue gehalten haben.

Zufrieden dürfte Blaas auch über die Tatsache sein, dass das Programm ab Herbst schon jetzt auf große Resonanz stößt. Wie aus dem Bürgerbüro zu erfahren war, ist der Vorverkauf für die Konzerte gut angelaufen.

Start ist am Samstag, 25. September, 20 Uhr, mit einer Bob-Dylan-Night der „Wonderboys“. Die Verleihung des Nobelpreises an Dylan war der Anlass, dass Karl Poesl und Daniel Vazquez beschlossen, einen Abend dem „großen Meister der Verwandlung“ zu widmen. Es wird ein Abend mit dem Flair der 60er Jahre.

Weiter geht es am Freitag, 22. Oktober, 20 Uhr, mit „Nou-Well-Cousines“, die mit ihrer Spielfreude, Virtuosität und Vielseitigkeit bestechen. Das Repertoire ist so vielseitig wie „die Musik aus der Jukebox“, heißt es in der Programmankündigung.

Am Sonntag, 21. November, um 19.30 Uhr steht Kai Strauss auf der Bühne.

Kai Strauss zählt zum kleinen Kreis europäischer Bluesmusiker, denen auch amerikanische Kollegen und Kritiker einen authentischen Stil attestieren. Schnell hatte sich Strauss in den zurückliegenden 25 Jahren in die Herzen der Bluesgemeinde gespielt.

Für das nächste Jahr ist ein Konzert mit Roland Hefter anvisiert sowie Kabarett mit Christine Eixenberger und ihrem Programm „Einbildungsfreiheit“. Wenn die Inzidenzzahlen es zulassen und der Kulturverein weiß, ob die Veranstaltungen 2022 ebenfalls stattfinden dürfen, können die Karten online reserviert werden. Alle Auftritte sind wie gewohnt im Wirtshaus am Erdweg.

Der Vorverkauf für die Termine in diesem Jahr läuft seit Anfang August im Bürgerbüro im Rathaus Erdweg. Die Karten sind dann dort zu den Öffnungszeiten zu erwerben. Pandemie-bedingt werden die Kontaktdaten erfasst. Es gelten bei allen Konzerten die jeweils aktuellen Pandemieregeln. Es gibt nur 60 Karten pro Konzert feste Sitzplätze.

SABINE SCHÄFER

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