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Junge Frau (19) erlebt Schlimmes in S-Bahn - Polizei fahndet nach Ekel-Täter

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Von: Katharina Haase

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Die Tat ereignete sich in einer S-Bahn der Linie S2 Richtung Erding. (Symbolfoto)
Die Tat ereignete sich in einer S-Bahn der Linie S2 Richtung Erding. (Symbolfoto) © Philipp Guelland

In einer S-Bahn der Linie S2 Richtung München hat eine junge Frau aus dem Raum Dachau Schlimmes erlebt. Ein Mann belästigte sie sexuell. Die Polizei fahndet.

München/Dachau - In einer S-Bahn der Linie S2 von Dachau Richtung Erding ist es am Dienstagnachmittag (03. März 2020) zu einer sexuellen Belästigung gekommen. Opfer war eine junge Frau (19). Die Tat ereignete sich zwischen Erdweg und Untermenzing auf dem Weg Richtung München Hauptbahnhof.

Gegen 15:15 Uhr fuhr die 19-Jährige mit der S-Bahn (S2) von Erdweg stadteinwärts Richtung Erding. Sie konzentrierte sich auf ihr Handy und hörte Musik. Etwa zehn Minuten später nahm sie einen etwa 40-jährigen Mann europäischen Aussehens wahr, der sich mit ihr im Abteil aufhielt und diagonal zu ihr in einer Sitzgruppe saß.

S-Bahn München: Junge Frau sexuell belästigt - Täter schamlos

Die junge Frau aus dem Landkreis Dachau stellte daraufhin erschrocken fest, dass der Unbekannte seine Hose geöffnet hatte und an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte. Vor dem Halt in Allach, wo mehrere Reisende zustiegen, bekleidete er sich wieder und verließ danach, beim nächsten Halt in Untermenzing, die S-Bahn.

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Die 19-jährige Studentin fuhr weiter bis zum Hauptbahnhof München, wo sie bei der Bundespolizei Anzeige erstattete. Die Beamten  suchen nun nach dem Unbekannten.

Sexuelle Belästigung in S-Bahn: 19-Jährige kann Täter beschreiben

Die 19-Jährige beschrieb den Täter als etwa 180 Zentimeter groß. Er soll ein europäisches Äußeres gehabt haben, mit langen, gekrauselten Haaren, die aschblond aber größtenteils schon grau gewesen seien. Diese hatte er zu einem Dutt oder Zopf zurückgebunden. 

Der Beschreibung der Jugendlichen zufolge trug der Mann zudem blaue, verwaschene Jeans und eine braune Umhängetasche mit Fransen. Die Bundespolizei wertet Videoaufzeichnungen aus, die gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt auch zu einer Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern genutzt werden, sofern der Unbekannte nicht auf anderen Wegen identifiziert wird.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Gesuchten geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 089/515550-111 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

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