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Der Platz zwischen dem Pfarrzentrum un der Schule Erdweg soll bei einer Weiterentwicklung des Schulstandorts Erdweg mit überplant werden. 

Viele Pläne für Grund- und Mittelschule Erdweg

Schulstandort soll weiter entwickelt werden

Die Schulverbandsversammlung hat mehrere Maßnahmen beschlossen, um den Schulstandort Erdweg weiter zu entwickeln und zu sichern

Erdweg - Der Schulstandort Erdweg soll weiter entwickelt werden. Denn sicher ist bereits, dass es angesichts der „immensen Kinderhauszahlen“ drei Eingangsklassen im kommenden Schuljahr geben wird, so Schulverbandsvorsitzender Christian Blatt. Der Bürgermeister der Gemeinde Erdweg wagte angesichts der Siedlungsprognose die Vermutung, dass die Grundschule sogar bald vierzügig werden könnte. Deswegen müsse man für die 144 Kinder, die in die Schule kommen, die Räumlichkeiten für die Eingangsklassen erweitern sowie für nachschulische Betreuung sorgen, „aber nicht nur Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, sondern auch für einen Hort, so Blatt bei der jüngsten Sitzung der Schulverbandsversammlung.

Zudem soll eine gemeinsame Mensa für die Grund- und Mittelschule gebaut werden. Eine Hausmeisterwohnung wird nicht mehr installiert. Verbinden will der Schulverband die Um- und Neubauten mit der geplanten Sanierung des gegenüberliegenden Pfarrzentrums. Deswegen wird bereits überlegt, die Bücherei aus dem Pfarrzentrum auszulagern und in einem Erweiterungsgebäude der Schule unterzubringen. Ein Architekt soll zudem eine Planung vorlegen, die die Bücherei doch an alter Stelle belässt.

Außerdem soll es zwei Varianten geben zum alten Turnhallengebäude: Bleibt es erhalten, beispielsweise als Multifunktionsraum, oder wird die alte Turnhalle abgerissen.

Auch der Platz zwischen Pfarrzentrum und alter Turnhalle soll möglicherweise als städtebauliches Zentrum überplant werden. SV-Mitglied Eva Rehm sieht gerade darin „eine Chance, aus dieser schwarzen unsympathischen Fläche“ etwas zu machen.

Die Versammlung beschloss am Ende, für die Planungen einen geeigneten Architekten über ein Auswahlverfahren zu benennen, die vorhandene Machbarkeitsstudie auf die neuen Anforderungen zu aktualisieren und die Entwurfsplanungen für den Schulstandort den neuen Anforderungen anzupassen. Im Haushalt des Schulverbands wurden dafür bereits Finanzmittel in Höhe von 10000 Euro eingestellt. SABINE SCHÄFER

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