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Die „Pensionierungsurkunde“ überreichten Konrektorin Barbara Matzgeller (l.) und Personalratsvorsitzende Beate Rexhäuser in einem humorvollen Dialog.

Zehn Jahre hat er die Grund- und Mittelschule Erdweg geführt

Emotionale Verabschiedung von Hans Ulrich Hacker 

Zehn Jahre hat er die Grund- und Mittelschule Erdweg geführt, viele Schüler auf ihrem Weg begleitet und etliche Projekte auf den Weg gebracht. Am Dienstag wurde Rektor Hans Ulrich Hacker in den Ruhestand verabschiedet und mit Lob überschüttet.

Erdweg – Fast alle Schülerjahrgänge hatten für diesen Vormittag mit ihren Lehrkräften einen Punkt des sehr bunten Programms gestaltet. Sogar die Lehrkräfte waren am Ende vereint als Chor. Teils mit Tränen in den Augen sangen sie eine Serenade auf ihren Rektor, musikalisch begleitet von ihrem jungen Kollegen Manuel Unterburger, der gekonnt durch den Vormittag führte. Wie „Nummerngirls“ brachte beispielsweise die Theatergruppe der Klasse 4a unter Candida Schmitz ihre Wünsche für Hacker zum Abschied dar, die Klasse 1b von Angelika Schöpfel sang und tanzte zum Sasha-Hit „Goodbye“.

Er könne stolz zurückblicken auf sein reiches Berufsleben, bei dem er ganzen Generationen von Schülern den Weg gewiesen habe, betonte Schulverbandsvorsitzender Christian Blatt. Mit Sachverstand, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl habe er die Schule geführt und vieles auf den Weg gebracht: gebundene Ganztagszüge und -klassen aufgebaut, Jugendsozialarbeit eingeführt, die EDV erneuert oder ergänzt, den Schulgarten neu gestaltet. 2012 war das Jahr, in dem aus der Haupt- die Mittelschule wurde. Das 50-jährige Jubiläum der Schule im Juni sei noch allen in guter Erinnerung, so Blatt. Schule sei ein komplexes Gefüge, eine Schule zu leiten nicht immer leicht. Christian Blatt dankte mit einem Geschenk des Schulverbands und der Gemeinde für all das, „was Sie für die Erziehung der Kinder im Schul- und Gemeinwesen getan haben“.

Schulrat Albert Sikora ließ Hackers eindrucksvolles Berufsleben Revue passieren und hob dessen natürliche Autorität, souveränes Auftreten und „pragmatische Vorstellungen, wie Schule gewinnbringend für alle Beteiligten funktionieren kann“ hervor. „Situationen messerscharf zu beurteilen und entsprechende Schlüsse folgen zu lassen, ist eine Stärke von Dir, um die ich Dich beneide“, gab Albert Sikora zu. Er bescheinigte Hacker, die Schule bestellt zu haben und sie „mehr als intakt“ zu übergeben.

Dank für die gute Zusammenarbeit sagten die Elternbeiratsvorsitzende Beate Langowski und die Schülersprecher Fabian Börkey und Katharina Bittner. „Sie sind uns stets hilfreich und freundlich zur Seite gestanden“, meinten die beiden und übergaben Hacker ein Heft, in dem jede Klasse eine Seite gestaltet hat.

In seiner Schlussrede verriet Hans Ulrich Hacker die Motivation, die ihn über 40 Jahre in diesem Beruf angetrieben habe: „Ich mag es einfach, mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten, sich mit ihnen über ihre Erfolge zu freuen und ihnen bei Schwierigkeiten zur Seite zu stehen.“ Den Grundschülern gab er auf den Weg, neugierig zu bleiben, den Mittelschülern Verantwortung zu übernehmen.

Umfassend und in alle Richtungen fiel am Ende Hackers Dank aus und er versicherte: „An die lange Erdwege Zeit denke ich gerne zurück.“

Sabine Schäfer

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