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Das Gasthaus Gschwendtner soll noch in diesem Jahr umbenannt werden. 

Verein Brauchtum und Maibaum Eisenhofen

Neuer Name mit Geschichte

Vor rund 150 Jahren hat Georg Neuhäusler das Eisenhofener Wirtshaus erbaut. Es war und ist Garant für ein aktives Dorfleben. Deswegen will der Verein Brauchtum und Maibaum die Wirtschaft erhalten. Und kehrt mit einem neuen Namen an den Ursprung zurück.

Von Sabine Schäfer

Eisenhofen Georg Neuhäusler war einst Bürgermeister von Eisenhofen und Bruder von Bischof Johannes Neuhäusler. Und zu diesem Namen will der neu gegründete Verein Brauchtum und Maibaum Eisenhofen zurückkehren. Bei der Jahresversammlung im Gasthaus Gschwendtner entschieden sich 31 Versammlungsteilnehmer für den Namen „Wirtshaus zum Neuhäusler“. 18 favorisierten den Namen „Eisenhofener Wirtshaus“. Nur fünf wollten den Namen „Zum Neuhäusler“. Der neue Name soll vermutlich im Sommer am Gebäude angebracht werden.

Was das Gebäude samt Nebengebäude und Freifläche betrifft, hat der Verein Ende vergangenen Jahres alles klar gemacht mit einem Pachtvertrag zwischen Gemeinde und Verein und zwischen Verein und Wirt Josef Attenberger. Die Pachtdauer hat die Gemeinde auf 30 Jahre festgesetzt. Unentgeltlich. Dafür muss der Verein Gebäude und Mobiliar erhalten. Außerdem gibt es einen Bierlieferungsvertrag mit dem Maierbräu.

Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt zeigte sich froh, dass der Pachtvertrag schnell und reibungslos erstellt werden konnte. „Respekt, was die Dorfgemeinschaft hier macht“, betonte er außerdem. Er hoffe auch, dass die Wirtschaft als „schöne Begegnungsstätte im Dorfmittelpunkt erhalten bleibt“.

Die enorme Arbeitsleistung von rund 800 Stunden und die mit 163 doch hohe Mitgliederzahl wertete Vorsitzender Josef Arzberger als „Ermutigung, dass wir es richtig gemacht haben“. Auch finanziell steht der Verein gut da, zumal die Gemeinde noch die Baukosten für den Terrassenumbau übernommen hat, erklärte 2. Kassier Johann Arzberger.

„Bauleiter“ ist Hans Hillreiner, der von einem gewaltigen Pensum berichtete. Beim Ausräumen des Stadels wurden beispielsweise 1,6 Tonnen Abfall entsorgt, Saal und Chronikraum wurden isoliert. Jetzt muss in den Archivraum ein abgeschotteter Brandschutzraum eingebaut werden. Helfer sind immer gern gesehen, so Hillreiner. Doch auch für die Optik wie etwa im Treppenhaus und in den Toiletten muss noch einiges getan werden, forderte Günter Hillreiner in der anschließenden Ausprache. Josef Arzberger nahm es zur Kenntnis, aber es gehe auch wegen der Finanzen nur alles „Schritt für Schritt“.

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