Tätigkeitsbericht des Jugendpflegers

Immer weniger Beschwerden

Erdweg- Seit etwa zwei Jahren arbeitet Janusz Rys als Jugendpfleger in der Gemeinde Erdweg. Offensichtlich mit Erfolg. „Die Beschwerden werden immer weniger“, freute sich Bürgemeister Georg Osterauer (Freie Wähler Erdweg), als Rys dem Gemeinderat in seiner letzten Sitzung seinen Tätigkeitsbericht vorlegte.

Das vergangene Jahr des Jugendpflegers begann mit der weiteren Vorbereitung auf den zweiten Teil der interkommunalen Jugendkonferenz im März am Petersberg. Die Erdweger Jugendgruppe hatte sich dabei für den Bereich Sport, Freizeit, Abenteuer entschieden. Die Gruppe hat die Idee, im westlichen Landkreis ein Sportcenter entstehen zu lassen. Alle Vorstellungen dazu wurden auf einer Stellwand präsentiert.

Gleich im Frühjahr sammelte Rys zudem Vorschläge und vor allem örtliche Anbieter für das Ferienprogramm. Zum ersten Mal gab es 2015 Programmpunkte, die speziell für Jugendliche konzipiert wurden. Einige Veranstaltungen fanden keinen Anklang. Das komme in jedem Jahr mal vor, so Rys. Das relativiere sich aber durch das diesmal sehr breite Spektrum an Angeboten.

Von Jugendlichen für Jugendliche, so könnte das Motto einer Jugendgruppe lauten, die seit 2015 einmal monatlich eine Teeniedisco im Pfarrheim Kleinberghofen veranstaltet. Den Organisatoren gehe es vor allem darum, Teenagern die Möglichkeit zu bieten, sich vor Ort zu treffen und sich tänzerisch und musikalisch auszutoben.

Nach wie vor rollt auch der Kinobus durch vier Ortschaften der Gemeinde Erdweg und bringt die Interessierten ins Aichacher Cineplex und sicher wieder zurück.

Sehr gut entwickelt hat sich die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Helferkreis. Fast das ganze Jahr über wurden Fußball-Trainingseinheiten für Flüchtlinge angeboten. Großen Anklang fand ein Infoabend für Asylbewerber. Mit dem Jugendbeamten der Polizei wurden hier gesellschaftsrelevante und die wichtigsten Rechtsfragen behandelt. Und alles wurde übersetzt ins Englische und Französische.

Bürgermeister Osterauer lobte am Ende besonders, dass sich Rys mit seiner Arbeit in alle Richtungen orientiert: zur Schule, der Kirche, zum Sportverein und eben dem Helferkreis.

Sabine Schäfer

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