Den Ainhofner Vereinen verbunden: Ernst Schönecker.
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Den Ainhofner Vereinen verbunden: Ernst Schönecker.

Kleinschwabhausener KfZ-Mechanikermeister stirbt kurz vor 70. Geburtstag nach längerer Krankheit

Ernst Schönecker hinterlässt eine große Lücke

  • vonJosef Ostermair
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Kleinschwabhausen/Lanzenried – Wenige Tage vor seinem 70. Geburtstag ist Ernst Schönecker aus Kleinschwabhausen nach längerer schwerer Krankheit verstorben. Der in der Marktgemeinde Indersdorf und weit darüber hinaus sehr bekannte Kfz-Mechanikermeister fand im Familiengrab bei der evangelischen Kirche in Lanzenried seine letzte Ruhestätte.

Pfarrerin Elisabeth Schulz würdigte den Verstorbenen als sehr hilfsbereiten Mann und guten Familienvater, der neben Ehefrau Erika, mit der er 48 Jahre verheiratet war, die Familien der Töchter Andrea und Sandra hinterlässt.

Freude und Begeisterung haben bis zu seinem Lebensabend die Besuche der sechsjährigen Enkelin Anna bei ihm ausgelöst.

Nach dem Besuch der Volksschule in Ainhofen hatte Schönecker in Karpfhofen den Beruf des Kfz-Mechanikers erlernt. Sein fachliches Können weiterte er im Laufe der Jahre bei weiteren Werkstätten in Tandern und Dachau aus, bevor er 1976 mit Erfolg die Meisterprüfung ablegte und als Kfz-Meister in der Werkstatt der Bereitschaftspolizei in Dachau Führungsaufgaben übernahm. Hier war er bis zu seinem Ruhestand ein geschätzter Kollege. Nebenher betrieb er in Kleinschwabhausen noch einen eigenen, kleinen Kfz-Meisterbetrieb, den ein zufriedener Kundenkreis schätzte.

Ernst Schönecker war nicht nur Familienmensch sondern auch den Ainhofner Vereinen sehr verbunden, was auch bei den Trauerreden am offenen Grab deutlich zum Ausdruck kam. Wie Ainhofens Feuerwehrkommandant Markus Hirschler betonte, war Schönecker in all den Jahren Feuerwehrmann mit Leib und Seele.

Sehr verbunden war ihm auch der Krieger- und Soldatenverein Ainhofen. Diesem Verein stellte er alljährlich ohne Wenn und Aber seinen großen Garten für das traditionelle Bildersuchwandern mit anschließendem Gartenfest zur Verfügung. Vorsitzender Michael Breitsameter würdigte dies mit Worten des Dankes und einer Kranzniederlegung.

Wohlgefühlt hat sich der Verstorbene auch im Kreise des STV Ainhofen, für den er als junger Mann sogar die Fußballstiefel schnürte. Er ließ keine Vereinsveranstaltung aus. Auch beim Freibad-Trägerverein VfB Ainhofen war der gesellige Mensch über viele Jahrzehnte ein geschätztes Mitglied. Er liebte es auch, in geselliger Runde alte Schlager und bekannte Wirtshauslieder zu singen.

Die Waldarbeit, das Schwammerlsuchen und das Schafkopfen zählten zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Er war auch ein eingefleischter Sechziger-Fan. Mit einem Trauermarsch nahm der Posaunenchor der Evangelischen Kirche Abschied, denn in diesem Ensemble hat der Verstorbene früher selbst mitgespielt. Da senkten sich natürlich auch die Fahnen der Feuerwehr und des Krieger- und Soldatenvereins vor einem Mann, der im Ainhofner Vereinsleben und bei den vielen Freunden aus Ainhofen und Umgebung eine große Lücke hinterlässt.

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