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TSV eröffnet auch die Rückrunde mit einem Remis

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Meisterleistung: Kathrin Mühlbach vom TSV Schwabhausen leitete mit ihrem 3:0-Erfolg gegen die Bundesranglistengewinnerin Petrissa Solja die Wende ein. Foto: mast
Meisterleistung: Kathrin Mühlbach vom TSV Schwabhausen leitete mit ihrem 3:0-Erfolg gegen die Bundesranglistengewinnerin Petrissa Solja die Wende ein. Foto: mast

Schwabhausen - Déjà-vu-Erlebnis für die schwabhauser Tischtennis-Bundesligadamen. Der Liga-Neuling hat nach der Vorrunde auch die Rückrunde mit einer Punkteteilung eröffnet.

Viereinhalb Monate nach dem 5:5 in Essen holte der Aufsteiger bei Saarlouis-Fraulautern einen Punkt.

Alexander Yahmed, der Trainer des TSV Schwabhausen, kann sich noch gut an den 5. September 2010 erinnern. Zum Saisonauftakt holte das hiesige Quartett damals bei der DJK TuS Essen-Holsterhausen ein beachtliches 5:5-Unentschieden.

Am ersten Spieltag der Rückrunde fuhren Di Bao, Sabine Winter, Ting Yang und Kathrin Mühlbach nun einen weiteren wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt ein. Beim TTSV Saarlouis-Fraulautern sprang ebenfalls ein Remis heraus - das vierte in der laufenden Spielzeit.

Zwar konnte der 6:4-Hinspielsieg nicht wiederholt werden, „doch selbst an diesen einen Zähler hatte ich im Vorfeld nicht gedacht“, gab Yahmed ehrlich zu. „Wenn wir am kommenden Sonntag beim TTK Anröchte nicht verlieren, sollte zumindest der rettende achte Platz geschafft sein.“

Trotz der Punkteteilung in Saarlouis-Fraulautern war der Coach nicht in allen Belangen zufrieden. Wie schon in den acht Begegnungen zuvor auch, fanden sich noch keine zwei starke Doppel-Kombinationen. Trotz des 0:2-Rückstandes war die Partie vor 145 Zuschauern noch lange nicht entschieden. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, sie hat kämpferisch überzeugende Leistungen gezeigt“, so Yahmed stolz. Allen voran trifft dies, wie schon beim ersten Vergleich, auf Ting Yang zu. Die Abwehrspielerin ließ sowohl Matzke als auch Solja nicht den Hauch einer Chance und steuerte abermals zwei wichtige Zähler im unteren Paarkreuz bei. „Ting hat unglaublich gut gespielt“, freute sich Alexander Yahmed. Aber auch Di Bao, Sabine Winter und Kathrin Mühlbach wussten mit jeweils einem Erfolg zu gefallen. Pech hatte Bao, die im Duell der beiden Spitzenspielerinnen einen 2:0-Satzvorsprung gegen Fen Li noch verspielte und in fünf Durchgängen verlor. „Wenn Di das Spiel für sich hätte entscheiden können, wären wir mit einem 6:3-Sieg nach Hause gefahren“, rechnete der TSV-Übungsleiter schnell aus.

Während Winter einen überzeugenden 3:1-Erfolg gegen Fazekas einfuhr, sorgte Mühlbach mit einem 13:11, 11:7 und 11:9 gegen die Top 16-Bundesranglistensiegerin Petrissa Solja für ein Ausrufezeichen. Bereits vor dem Duell der beiden Nationalspielerinnen hatte sich Alexander Yahmed eine kleine Chance für seinen Schützling ausgerechnet. „Mit einer derart souveränen Vorstellung habe ich aber nicht gerechnet.“ Allerdings zeigte Kathrin Mühlbach auch ihre Schattenseite. Wie schon beim Auswärtsspiel gegen den MTV Tostedt (5:5), als die 18-Jährige nach dem Sieg gegen Nadine Bollmeier in der letzten Partie gegen Svenja Obst „keinen Ball auf den Tisch brachte“, lieferte Mühlbach trotz der 5:4-Führung im Rücken gegen Laura Matzke eine schwache Vorstellung ab. Mit 5:11, 6:11 und 4:11 ging die Begegnung verloren. Grund genug für den Schwabhauser Coach, um anschließend ein Gespräch mit seiner Spielerin zu führen. „Kathrin muss noch an ihrer Einstellung arbeiten und alles dafür tun, um an ihre Leistung aus dem ersten Spiel anzuknüpfen. Erneut gab sie sich schon nach ihrem persönlichen Höhepunkt mit dem einen Erfolg zufrieden.“

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