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Geflutetes Dachau: Künstlerin Barbara Trommeter erklärt den Gästen das Kunstwerk. 

Kunstwettbewerb der Sparkasse Dachau

Die Faszination des Versunkenen

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Ein Kunstwerk von besonderer Faszination und Einzigartigkeit zieht in der Hauptstelle der Sparkasse die Blicke der Besucher auf sich: Zwei Skulpturen stellen den Landkreis und die Stadt Dachau dar – geflutet vom urzeitlichen Ozean. Nicht nur, dass man mit Blicken versinken möchte in der Tiefe, die aus Kunstharz gegossenen Körper erfühlen möchte – das Werk von Barbara Trommeter und Georg Szabó bietet einen Blick in die Zukunft.

Dachau – Ein Blick vom Weltall auf die Erde, in die Tiefe der Ozeane mit all ihren Farbschattierungen eintauchen: Das alles ermöglicht das Kunstwerk „Into The Blue – Floating Landscapes“ des Künstlerduos Trommeter-Szabó. Das Werk besteht aus zwei Skulpturen, die nun im weitläufigen Foyer der Sparkassen-Hauptstelle am Sparkassenplatz zu sehen sind. Die ganze Tragweite des Kunstwerks wird dem Betrachter nach und nach bewusst: „In allem Großen steckt auch das Kleine“, erklärte Barbara Trommeter bei der Einweihung am Dienstag. Nicht zuletzt verweisen die Skulpturen auf die Zukunft: Als Folge des Klimawandels werden Teile Europas an den Küsten geflutet werden.

„Die Idee hinter dem Kunstwerk ist faszinierend“, sagte Hermann Krenn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dachau, vor einem kleinen Publikum. „Into The Blue“ ist das Gedankenspiel, die von Gletschern geprägte Topographie als Abstraktion wieder in einem urzeitlichen Ozean versinken zu lassen. Es wurden zwei Skulpturen gefertigt, die aus einer Holzkonstruktion, mit farbigem Kunstharz übergossen, bestehen. Eine Skulptur bildet die Topographie des Landkreises und die andere die der Stadt Dachau ab.

Das Künstlerduo Trommeter-Szabó hat mit seiner Idee den Kunstwettbewerb der Sparkasse Dachau gewonnen. Die Sparkasse hat im Dezember 2014 anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Hauptstelle am Sparkassenplatz zu dem Wettbewerb aufgerufen. 27 Künstler beteiligten sich an der Ausschreibung. Eine hochkarätige Jury hat in zwei Sitzungen ein Kunstwerk aus den 27 Einreichungen bzw. einzigartigen Modellen ermittelt: So fiel die Entscheidung in zwei Stufen auf Barbara Trommeter und Georg Szabò.

„Der Betrachter der Skulpturen soll sein eigenes Ich, durch die Wahrnehmung und neues Bewusstwerden seiner Umwelt darin, wieder neu erfahren“, sagte Barabara Trommeter. Die Künstlerin, die aus Dachau stammt und zusammen mit ihrem Partner Georg Szabò im Landkreis lebt, empfiehlt den Besuchern, die Landschaften „aus der Vogelperspektive wie Asotronauten von der Galerie aus zu betrachten“, was die dazu nötige Distanz und Abstraktion verschaffe. Trommeter ist gespannt, wie die Besucher der Sparkasse darauf reagieren – und vor allem die Kinder, „die die Skulpturen bestimmt gerne fühlen“ und anfassen wollen. Die Gäste taten das auch. Und sie spazierten nach und nach auf die Galerie und waren vom Blick auf die Kunstwerke von oben auf ein Neues fasziniert.

Das Kunstwerk

Das Kunstwerk ist für die Öffentlichkeit ab sofort während der Öffnungszeiten der Sparkasse am Sparkassenplatz in Dachau zugänglich.

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