Der Schock sitzt tief: Johannes Hohenthaner.be

FDP: "Es wird noch schlimmer werden"

Dachau - Johannes Hohenthaner ist fix und fertig. Der FDP-Kandidat ist abgestürzt.

Kurz reißt er sich zusammen. Versucht, dem Desaster etwas Positives abgewinnen zu können. „Ich freue mich, dass die rot-grüne Verbotspolitik zurückgewiesen wurde.“ Doch gleich fügt er hinzu: „Nicht so sehr freut mich, dass es die FDP nicht mehr in den Landtag geschafft hat.“ Johannes Hohenthaner sieht fix und fertig aus. Verständlich, schließlich ist seine Partei mehr als abgestürzt: Von der Koalition ins Nichts. Und er selbst als Direktkandidat ist ebenfalls abgestürzt. Hohenthaner liegt mit 2,14 Prozent sogar hinter Mechthild Hofner (ÖDP) und Josef Paintner (BP). „Offensichtlich haben wir es nicht geschafft, unsere Botschaft rüber zu bringen“, sagt Hohenthaner resigniert. Und das kommt für ihn doch überraschend. „Ich hab’ erwartetet, dass es eine Zitterpartie wird. Aber ich hab’ auch durchaus gedacht, dass wir wieder reinkommen.“ Nun, so glaubt der FDPler, „geh’ ich davon aus, dass es nun ein Stühlerücken geben wird.“ Aber: Nicht bei ihm. „Ich werde auch in fünf Jahren wieder bereit sein für eine Kandidatur.“ Denn Hohenthaner steht hinter seiner Partei - zumindest hinter den Inhalten, beteuert er. „Ich bin weiterhin ein Verfechter der Freiheit.“ Und nun ohne die FDP werde es in Bayern „noch schlimmer werden“.

Jubel und Tränen: Landtagswahl Bayern in Bildern

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Für ihn selbst war der Abend gestern zwar „enttäuschend“ - aber: „Ich falle nicht in ein persönliches Loch.“

np

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