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Festtag für die Ampermochinger Feuerwehr

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Doppelte Weihe: Pfarrer Michael Bartmann und Pfarrerin Elisabeth Schulz gaben dem neuen Mannschaftstransportwagen den kirchlichen Segen, im Beisein der Fahnenabordnungen der Feuerwehren und Vereine, sowie Bürgermeister Richard Reischl und der stellvertretenden Landrätin Marianne Klaffki. © Foto: khr

Großer Festtag in Ampermoching:  Bei der Freiwilligen Feuerwehr stand ihre Fahnensegnung und Fahrzeugweihe an - da feierte natürlich das ganze Dorf!

Ampermoching – Um 6 Uhr morgens ertönten am Sonntag in Ampermoching die Böllerschüsse: Die Böllerschützen Ampermoching weckten die Ampermochinger für den Festtag der Freiwilligen Feuerwehr mit Fahnensegnung und Fahrzeugweihe.

Nach dem Weißwurstfrühstück am Vormittag formierte sich der Festzug zum Ökumenischen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter, allen voraus die Blaskapelle Schönbrunn mit Pauken und Trompeten. Den Festgottesdienst zelebrierten Pfarrer Michael Bartmann und Pfarrerin Elisabeth Schulz. In ihrer Predigt lobte die Pfarrerin die Feuerwehren für ihren Dienst für die Gemeinschaft. Bei ihren vielfältigen Einsätzen retten und bergen sie. Sie sichern den Verkehr und stehen auch bei sonstigen Ereignissen hilfreich zur Seite. „Die Feuerwehr hilft den Menschen dort, wo es nottut.“ Die beiden Geistlichen nahmen dann die Segnung der neu restaurierten Feuerwehrfahne der Feuerwehr Ampermoching vor dem Altar vor. Fürbitten sprachen die Mitglieder der Feuerwehr Ampermoching.

Im Anschluss daran wurde der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) vor der Mariensäule geweiht. Die Fahnenabordnungen der Vereine und der umliegenden Feuerwehren sowie die Bevölkerung hatten dazu rund um die Mariensäule Aufstellung genommen. Pfarrer Michael Bartmann und Pfarrerin Elisabeth Schulz gaben dem Fahrzeug den kirchlichen Segen und wünschten den Feuerwehrleuten allzeit Gottessegen bei all ihren Einsätzen.

Gemeinsam ging es wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück. In der Bauhofhalle nahmen die zahlreichen Vereinsvertreter und Besucher zum Mittagessen Platz.

Sepp Lerchl, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, begrüßte die Vereinsvertreter samt Fahnenabordnungen und Gäste. Er hieß die Ehrengäste, Bürgermeister und Schirmherr Richard Reischl, dritten Bürgermeister Florian Zigldrum, stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki und die Altbürgermeister Hans Zigldrum und Michael Kreitmeir, willkommen.

Kommandant Georg Pabst blickte dann auf die Geschichte der Feuerwehr zurück. 1983 war nur eine Tragkraftspritze vorhanden, 1984 gab es einen Unimog, 1993 ein Feuerwehrfahrzeug mit entsprechender Ausrüstung. Ein VW-Bus war als MTW im Einsatz – ihn ersetzt jetzt der neue MTW. Die Feuerwehrfahne stammt aus dem Jahr 1903. Sie wurde 1989 das erste Mal restauriert und jetzt nochmals.

Bürgermeister und Schirmherr Richard Reischl lobte die Feuerwehr Ampermoching, aber auch alle weiteren Ortsfeuerwehren für ihren Dienst am Nächsten. „Die Feuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil im Ort.“ Er verglich die Feuerwehren mit einer Familie. Da gibt es den Opa und den Vater, die sagen, wo es langgeht: Vorstand und Kommandant. Die Mama ist die Gemeinde, zu der man kommt, wenn man etwas braucht oder um Erlaubnis fragen will. Und die Kinder sind die aktiven Feuerwehrleute. „Wir sind froh, dass wir euch haben“, so Reischl.

Sein Dank galt auch dem Gemeinderat, der immer ein offenes Ohr für die vier örtlichen Feuerwehren hat. So haben unter anderem die Feuerwehren Hebertshausen und Ampermoching neue Feuerwehrgerätehäuser erhalten. Als nächstes darf sich die Feuerwehr Prittlbach auf ein neues Feuerwehrgerätehaus freuen. „Macht so weiter mit hoffentlich recht wenigen Einsätzen!“ Reischl überreichte ein Geldgeschenk an Lerchl.

Marianne Klaffki überbrachte als stellvertretende Landrätin auch die Grüße von Landrat Stefan Löwl. Ihr Dank galt allen Feuerwehrleuten, die sich ehrenamtlich engagieren. Sie bedankte sich auch bei den Ehepartnerinnen und Freundinnen, die viel Verständnis für ihre Männer und Freunde aufbringen, wenn die Feuerwehr ruft. Sie wünschte allen Feuerwehrleuten, dass sie unfallfrei von ihren Einsätzen zurückkommen. Auch sie hatte ein Kuvert mit Inhalt dabei. Draußen vor der Halle tummelten sich Kinder und Erwachsene im Vergnügungspark mit Hüpfburg und Spielen.

Höhepunkte waren natürlich die Drehleitern der Feuerwehr Schönbrunn und der MAN-Werksfeuerwehr. Wer genug Mut hatte, konnte mit der MAN-Drehleiter bis auf eine Höhe von 42 Meter hochfahren. Am Samstagabend hatten die Feierlichkeiten eigentlich schon begonnen. Die Band „Guad Aufgelegt“ spielte zur Unterhaltung. Zwischendrin kamen die „Blum Buam“ aus Mitterndorf mit ihrem tollen Programm in die mit rund 300 Gästen besetzte Halle. Sie sorgten zwei Stunden lang mit ihrer Musik und ihren Witzen für beste Unterhaltung. Bis nach Mitternacht gab es dann Musik und Spaß. Die Bar war bis in um drei Uhr früh in Betrieb.

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